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Feierliche Feststunde am historischen Ort

zwei Männer stehen auf einem Balkon mit dem Brandenburge rTor im Hintergrund

links: Geschäftsführer Wolfgang Schrödter, rechts: Fürst von Donnersmarck

Mit einer historischen Matinee feierte die Fürst Donnersmarck-Stiftung am 8. Mai 2016 den 100. Jahrestag ihrer Gründung im Max Liebermann Haus am Pariser Platz und bei einem anschließenden Empfang im Hotel Adlon. Nah am historischen Schauplatz der Gründung erinnerte der Urenkel des Gründers und Vorsitzender des Kuratorium der Stiftung, Fürst von Donnersmarck an das Ereignis. Die Festredner Prof. Dr. Manfred Rasch, Leiter des  thyssenkrupp Konzernarchivs, Dr. Petra Fuchs, Alice Salomon Archiv der Alice Salomon Hochschule, Sebastian Weinert, Historiker und Archivar der Fürst Donnersmarck-Stiftung  warfen u.a ein Licht auf die Gründungsgeschichte im Kontext des Ersten Weltkriegs. 

 

Neurorehabilitation wirkt und lohnt sich

zwei Männer stehen mit Urkunden in den Händen auf einer Bühne

Forschungspreis 2015 mit Einreichungen aus vier Kontinenten

Prof. Dr. med. Stefan Knecht sowie Prof. James F. Malec Ph. D. und Prof. Jacob Kean Ph. D. erhielten am 20. November 2015 den internationalen Forschungspreis 2015 zur Neurorehabilitation der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Der mit 30.000 Euro ausgestattete Preis ging damit zu gleichen Teilen an Arbeiten aus Düsseldorf und Indiana, USA. Zusätzlich wurden fünf, mit je 3.000 Euro dotierte Belobigungen an eine italienische Wissenschaftlerin und vier deutsche Wissenschaftler ausgesprochen.

Insgesamt wurden 59 Arbeiten aus 13 Ländern auf vier Kontinenten eingereicht. Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung, vertreten durch den Kuratoriumsvorsitzenden Guidotto Fürst von Donnersmarck sowie den Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Paul Walter Schönle und das Jury-Mitglied Prof. Dr. Karl Wegscheider, ehrte bei dem Festakt im neugebauten P.A.N. Zentrum die ausgezeichneten Wissenschaftler.

 

Eröffnung des P.A.N. Zentrums im Fürst Donnersmarck-Haus

Sechs Personen stehend auf der Bühne, einer hält einen goldenen Schlüssel in der Hand

Mit rund 200 geladenen Gästen wurde am 5. November 2015 das neu errichtete P.A.N. Zentrum der Fürst Donnersmarck-Stiftung feierlich eröffnet.

Der Kuratoriumsvorsitzende Fürst von Donnersmarck, die Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Pfarrerin Barbara Eschen, der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung von Berlin, Dr. Jürgen Schneider und Kay Wilke-Schultz von der AOK Nordost begrüßten in ihren Festbeiträgen die Fertigstellung des 35 Millionen Euro teuren Gebäudes, das die Fürst Donnersmarck-Stiftung aus Eigenmitteln finanziert hat.

Ein Hörbericht und eine Fotostrecke bieten weitere Informationen über einen gelungenen Abend

 

Die zum fünften Mal verliehene Auszeichnung ging diesmal nach Berlin

4 Männer stehen mit einer Medaille und einer Urkunde vor der einem Plakat der DVfR:  Wolfgang Schrödter, Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Prof. Stephan Bamborschke, Prof. Dr. Dr. Paul-Walter Schönle

Für seine besonderen Leistungen im Bereich der Rehabilitation nach Hirnschädigungen wurde das Zentrum für Post-Akute Neurorehabilitation (P.A.N.) mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 1. Oktober im Rahmen der DVfR-Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main statt.

Das vor acht Jahren von der Fürst Donnersmarck-Stiftung entwickelte P.A.N. Zentrum bietet Menschen mit erworbenen Schädel-Hirn-Verletzungen nach dem Aufenthalt in einer Klinik eine umfassende lebensweltbezogene Rehabilitation, damit diese wieder selbstbestimmt am Alltag teilhaben können.

Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der DVfR, überreichte die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille Wolfgang Schrödter, dem Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung. „Das P.A.N. Zentrum schließt eine Lücke im bestehenden Versorgungssystem für Menschen mit erworbenen schweren Beeinträchtigungen“, betonte Schmidt-Ohlemann bei der Übergabe der Urkunde. Er hoffe, dass dieses Leuchtturmprojekt viele Nachahmer findet, damit viele neurologische Patienten entsprechend versorgt werden.

 

 

Aktuell

Ein Mann mit Rollator und eine Frau mit Gehstock gehen nebeneinander einen Weg vor dem neuen P.A.N. Zentrum entlang

WIR 1/2016

Wege ebnen - Wege gehen

100 Jahre Fürst Donnersmarck-Stiftung

 

Einfach Europa?!

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