Dr. Detlef Much bei der Ansprache
Im Verlauf des Sonntags stellte Matthias Rinne, der die behinderten Jugendlichen von „imPerfekt“ im Atelier am Westhafen anleitet, die Grundidee seiner Arbeit vor. Die Kunstgruppe überführt gefundene Dinge, Müll oder einfach Überschüssiges durch die Kunst zurück ins Produktive, ins Leben.
Am Beispiel der alten Holzpflöcke eines abgerissenen Hochbeetes der Villa Donnersmarck erklärte er, wie praktisch das alte, weiche und morsche Holz war. Innerhalb weniger Wochen hatte „imPerfekt“ wunderschöne und exotische Skulpturen daraus gefertigt, denen man ihre Herkunft nicht mehr ansehen konnte. Diese wurden bereits zu den Offenen Gärten in der Villa ausgestellt.
An Rinnes Vortrag schloss sich die Lesung eines ehemaligen Mitgliedes der Kunstgruppe an. Götz Forstreuter las Passagen seines Werkes „Ein Leben nach dem Tod“, das auch der gegenseitigen Inspiration mit den bildenden Künstlern von „imPerfekt“ gedient hatte.