
Bundesbehindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer und drei Gewinner: Ursula Lehmann, Dr. Waltraud Wölfel, Konrad Hickel (v.l.n.r.)
Die Idee dahinter - „Du bist mir wichtig – ich möchte dich erreichen“
Die beiden Frauen, die das Projekt umgesetzt haben, wollten das alte und doch ewig neue Thema Mobilität und Barrierefreiheit neu denken. Neben der bestehenden Forderung, dass Barrierefreiheit als Bürgerrecht auf politischer Ebene durchgesetzt und ausgeweitet werden muss, hieß es bei dieser Aktion kurzzeitig „Geschenke statt Forderungen“.
In den letzten Wochen waren viele persönliche Geschichten, Tipps und Tourenvorschläge eingegangen. Eileen Moritz und Christine Albrecht waren nun mit der schweren Aufgabe betraut, unter den vielen interessanten, witzigen und schönen Einsendungen die besten, die neun Gewinner auszuwählen. Am meisten freuten sich die Moderatorinnen darüber, welche Vielfalt an eigenen Ideen die Teilnehmer aus der ursprünglichen Grundidee entwickelten.
Bestätigt darin, wie aktuell dieses vermeintlich altbackene Thema „Mobilität bzw. Barierefreiheit für Alle“ ist, konnten die Organisatorinnen lesen, welche große Bedeutung der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) für Menschen mit Behinderung hat. Er dient nämlich als Mittel für eine selbstverständliche selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch die Texte wurde erneut deutlich, dass das, „was für viele Menschen ohne Behinderung alltäglich ist, für die Teilnehmer an der Aktion einen hohen Wert hat: Eigenständigkeit, Unabhängigkeit, Spontaneität, und die Möglichkeit mit anderen Fahrgästen selbstverständlich mitfahren zu können“, so Eileen Moritz.