Filmdreh im WmI

Beeindruckt von den intensiven Geschichten der Klienten

Filmdreh im WmI Seelbuschring, 2 Frauen auf dem Sofa sehen einem Mann beim Schreiben zu, eine andere Frau filmt sie dabei

Das Ambulant Betreute Wohnen (ABW) rückt mit seinen innovativen Konzepten zur Förderung, Motivierung und pädagogischen Betreuung von Klienten stärker in den Fokus der Fachwelt. Doch wie lässt sich das Projekt in der Praxis, die konkrete Arbeit mit den Klienten und deren Schritte als Mieter zu mehr Teilhabe und Selbstständigkeit veranschaulichen?

Für den trägerübergreifenden Fachtag „Raus aus den Schubladen“ am 11. September 2015, den das ABW maßgeblich vorbereitete, gab das ABW einen Imagefilm zum Wohnen mit Intensivbetreuung (WmI) in Auftrag. „Wir haben den Film für den Fachtag am 11. September gedreht, um dem dort anwesenden Fachpublikum nicht nur Berichte über das WmI, sondern auch einen anschaulichen Eindruck von dem Leben unserer Mieter zu präsentieren“, erklärt Bereichsleiterin Kirsten Bielefeld.

 
Filmdreh für das WmI Pankow, Mann mit Mikrofon, Frau mit Camera, vor ihnen eine Frau im Rollstuhl, die über eine Rampe geschoben wird

Zwei Tage lang verwandelten sich die Alte Mälzerei und der Seelbuschring zu einem Filmset. Marina Telle, Mitarbeiterin im WmI Pankow und Viola Lücken vom WmI Seelbuschring bereiteten gemeinsam mit Helga Hofinger (ÖA) und den Klienten das „Drehbuch“ für beide Standorte vor. Sie suchten die jeweiligen Lieblingsorte der Klienten auf, trafen die erforderlichen Absprachen, damit an den öffentlichen Plätzen auch gefilmt werden konnte. Regie über das Drehbuch hatten die Klienten, die Mieter, die in dem Film über sich und ihr Leben erzählen. „Für alle Klienten, die an dem Film mitgewirkt haben, waren die Drehtage ein ganz tolles Erlebnis“, erzählt Marina Telle, „unsere Klienten stehen zu 100 % hinter dem Projekt WmI und waren stolz, ihren Kiez vor der Kamera zu zeigen“, so Marina Telle weiter. Auch Nachbarn spielten in den einzelnen Szenen mit. „Viele Nachbarn schätzen uns auch in der Realität, daher lag es nahe, den einen oder anderen zu bitten, im Film mitzuspielen“, erzählt Marina Telle.

Das Hauptaugenmerk des Films liegt auf den persönlichen Schilderungen der Klienten. „Ich bin besonders beeindruckt von den intensiven Geschichten der Klienten, die sie mir vor der Kamera erzählt haben, die Entscheidung, welche Szenen wir reinnehmen und welche wir leider rausschneiden mussten, fiel uns sehr schwer“, schildert Regisseurin Teresina Moscatiello von rebisfilm ihre Eindrücke vom Dreh.

 

 

Der Film

Eingangsszene des Films mit Titel und Logo der Stiftung im Hintergrund ein Mann mit Rollator vor einem Haus im Grünen

Der fertige Film ist bei youtube zu finden

 

Weitere Filme der Stiftung bei