Polen gewinnt Endspielkrimi

1. HausRheinsberg Wheelchair Rugby Cup

Einwurf beim Rollstuhlrugby von der Seitenlinie

In einem unglaublich spannenden Finale sicherte sich das polnische Development Team „The Reds 2“ am 21.02.2016 den Pokal im 1. HausRheinsberg Wheelchair Rugby Cup und einen Siegerscheck in Höhe von 1.000 Euro. Mit nur einem Tor Differenz musste sich das israelische Team „Lions from Zion“ 29:30 geschlagen geben. Die "Löwen von Zion" konnten eine 3-Tore-Führung im letzten Viertel nicht ins Ziel retten und verloren so denkbar knapp. Das Preisgeld in Höhe von 500,- Euro für den zweiten Platz half nur ein wenig über die Niederlage hinweg, wenn man nach dem Spiel in die Gesichter der Spieler schaute.

Die Besucher der Seehalle fieberten beim Finale gespannt mit und eine Zuschauerin brachte die Faszination von Rollstuhlrugby am Rande des Spielfelds auf den Punkt: „Rollstuhl-Rugby ist eine Mischung aus Schach und Autoscooter fahren“.

 

Das knappe Endergebnis - 30:29

Schiedsrichtertisch mit Rollstuhlrugby-Ball - Endergebnis 30:29

Schon in den Gruppenspielen wurde schnell deutlich, dass der Turniersieg nach Israel oder Polen gehen würde. Denn beide Teams lösten ihre Aufgaben auf dem Weg in das Finale souverän.

Der dritte Platz ging an die starken Hannover "Neckbreaker", die das dritte ausländische Teams, die Schweizer "Fighting Snakes", mit 35 zu 26 im kleinen Finale bezwangen.

Acht Teams aus vier Nationen nahmen an dem neuen Turnierformat teil, das die Europa-Cup-Serie  der vergangenen Jahre im HausRheinsberg und Neuruppin ersetzt. „Wir möchten Sport hier im Haus anbieten und die Seehalle nutzen“, so der neue Direktor Peter Vogt des Hotels am See. Neben dem israelischen und polnischen Team nahmen auch eine Schweizer Mannschaft teil. Teams aus Erfurt, Heidelberg, Hamburg, Hannover und ein Deutsches Mix Team komplettierten das Teilnehmerfeld.

Eine Playersparty mit Tombola am Samstagabend rundete das gelungene Turnier mit 80 Teilnehmern ab. Besonderer Dank ging an die Schiedsrichter und Tischoffiziellen aus Polen, Israel und Deutschland. Die Preisgelder stellte die Fürst Donnersmarck Stiftung zu Berlin bereit.

Quelle: Frontcourt, DRS-Newsletter 

 

 

Videos vom Finale

Rollstuhlrugbyspieler und Betreuer im Kreis, die einen Mannschaftsruf ausführen

Vier Videos vom Finale 2016 finden sich in unserem Kanal bei youtube