
Die benötigten Hilfeleistungen organisieren, in einer Umwelt voller Barrieren und Diskriminierung bestehen. Der Alltag vieler Menschen mit Behinderung ist nicht selten ein zermürbender Kampf. Oft fehlt es am Ende eines Tages an Anerkennung und Verständnis für die eigene Situation, um wieder neue Kraft tanken zu können. Stattdessen fühlen sich viele ausgegrenzt und allein gelassen.
In so einer Krise kann „Peer Counseling“ eine unmittelbare Hilfestellung sein, denn im Unterschied zu anderen Beratungsmethoden erhalten behinderte Menschen hierbei Unterstützung auf gleicher Augenhöhe. Da die Berater selbst mit Behinderung leben, entstehen Lösungsstrategien für Probleme vor dem Hintergrund gemeinsamer Lebenserfahrungen: Berater und Beratener sind „peers“ (engl. für gleichartig). In der gegenseitigen Bestärkung entwickeln sich so Selbstvertrauen und die nötigen Handlungskompetenzen, um Ausgrenzung und Diskriminierung aktiv begegnen zu können. Mit dem Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen wächst dabei auch das Bewusstsein für die gesellschaftlich zugesicherten Rechte.
„Peer Counseling“ ist daher ein zunehmend wichtiges Mittel geworden, um Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Teilhabe zu ermöglichen.
Dieser Abend gibt einen Überblick zum Stand des „Peer Counseling“ in Berlin und erläutert wichtige Fragen zum Thema:
Leitung: Eileen Moritz
Mittwoch, 20. Juni 2007
Zeit: 18.00 – 21.00 Uhr
Ort: Villa Donnersmarck
Eintritt frei


Villa Donnersmarck
Sean Bussenius
- Öffentlichkeitsarbeit -
Schädestraße 9-13
14165 Berlin
Tel.: 030 - 847 187 22