Die Sache mit den Entfernungen

3. Mai 2012

von sminoer

Kära läsare!

Die Bewohner in WMI Pankow haben vorher in Fürst Donnersmarck Haus in Frohnau gewohnt. Nach einigen Wochen in Pankow hatte ich die Möglichkeit mein Praktikum in FDH in Frohnau weiter zu machen. Interessant, dachte ich. Dann könnte ich ein Einblick bekommen, wie die Bewohner früher gewohnt haben. Ich hoffte, dass ich ein deutlicheres Bild von Frohnau kriegen undso besser verstehen kann, was die Bewohner meinen, wenn sie über Frohnau reden. Was ist dann mein Bild von Frohnau? Ja, es liegt weit weg. Genau am Rande  Berlins. Für mich bedeutete das, jeden Tag so ungefähr drei Stunden mit der Bahn hin und her zu fahren. Nach Pankow dauert es  für mich nur eine Viertelstunde.

Ich habe einen Bewohner in Pankow gefragt was ihm am meisten am Umzug nach Pankow gefallen ist. Er antwortete, dass er in Pankow gut einkaufen gehen kann. In Frohnau hat er für Einkäufe längere Wege auf sich nehmen müssen.

Die Bewohner in FDH haben im Haus fast alles was man braucht. Da gibt’s Therapie, eine Sporthalle, Rehabilitationsmöglichkeiten, ein Schwimmbad, eine Cafeteria und Essen, das dort in einer Grossküche gekocht wird. In Pankow läuft das anders, denn dieser Stadteil liegt zentral in Berlin. Hier gibt es auch Möglichkeiten alles  selber zu erreichen. Dafür muss ganz viel organisiert werden und das bemerkt man in Pankow auch. Da klingt immer das Telefon und Fahrdienste fahren ständig irgendwohin. Für mich stellt sich nicht die Frage, ob man Pankow Frohnau vorziehen muss. Ich bin nur froh, dass ich nicht mehr drei Stunde pro Tag mit der Bahn fahren muss.

 

Hälsningar

Sofia Minör

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