
„Disability Mainstreaming“ nennt sich das konsequente Mitdenken von Behinderung in allen Belangen des öffentlichen Lebens. Unter dem Titel „Behinderung geht alle an“ wurden am 8. Juni 2011 beim Jour fixe in der Villa Donnersmarck erstmalig Ergebnisse einer Berliner Studie zu diesem Thema vorgestellt. Das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) hat mit ihr untersucht, wie die Perspektive von Menschen mit Behinderung in der Arbeitspraxis der Berliner Senatsverwaltungen ihren Platz findet.
Institutsleiterin Dr. Katrin Grüber konnte die Ergebnisse des umfangreichen Forschungsprojekts in hochkarätiger Runde diskutieren: Rainer-Maria Fritsch, Staatssekretär für Soziales, Dr. Jürgen Schneider, Berlins Landesbehindertenbeauftragter sowie der Vorsitzende des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen, Hartwig Eisel, hatten dafür neben ihr auf dem Podium Platz genommen. Vor gut gefüllter Kulisse stellten sie sich den Fragen eines interessierten Publikum, darunter Vertreter von Trägern, Verbänden und zahlreiche Aktive der Berliner Selbsthilfebewegung.
Ergebnisse, Handlungsempfehlungen und O-Töne finden Sie als Zusammenfassungs des Abends in unserem Audiobericht.
Die komplette Studie erscheint in den kommenden Monaten. Sie ist dann über das IMEW sowie den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung zu beziehen.
Ein Bericht zum Hören mit Transkription der Veranstaltung vom 08.06.2011 in der Villa Donnersmarck

Die Studie zu Disability Mainstreaming ist erhältlich beim Institut für Mensch Ethik und Wissenschaft (IMEW) oder beim Büro des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung