Ein Teil der Förderung umfasst den lebenspraktischen Bereich der Bewohner.
Dazu gehören neben dem gezielten Training von alltäglichen Abläufen wie Aufstehen, Ankleiden, Körperpflege, Essen, Hausarbeiten auch nach außen gerichtete Aktivitäten wie Wege- und Einkaufstraining sowie Üben des Umgangs mit Geld, Strukturierung von Terminen, Entwickeln von Lösungsstrategien für Anforderungen außerhalb der täglichen Routine.
Der andere Teil der Förderung berührt das soziale Leben der Menschen mit erworbenen Behinderungen.
Dazu zählen neben den Freizeitangeboten und der im Haus erlebten Gemeinschaft auch das entwickeln von sozialen Kompetenzen. Wir unterstützen die Bewohner beim Aufbau neuer sozialer Kontakte und helfen ihnen bestehende Bindungen zu pflegen. Wichtig ist auch, dass die Bewohner ihre Bedürfnisse wahrnehmen und formulieren lernen. Sie werden ermuntert sich zu äußern und ihre Konflikte in angemessener Weise auszuleben.
Wichtig ist uns für jeden Bewohner nach einer entsprechenden Vorbereitungszeit eine geeignete Arbeit/Beschäftigung zu finden.
Im Bereich der therapeutischen Maßnahmen liegt der Schwerpunkt auf der möglichst weitgehenden Wiedererlangung körperlicher, kognitiver und psychischer Fähigkeiten bzw. dem Erwerb von Kompetenzen, mit den gegebenen Einschränkungen umzugehen. Stabilisierung und Erhalt wiedererlangter Funktionen erfordern häufig auch eine langfristig unterstützende Behandlung.
Im therapeutischen Bereich steht ein breites Spektrum moderner Behandlungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören auch spezifische neuropsychologische Therapieverfahren und psychotherapeutische Unterstützung. Sehen Sie hierzu bitte unter Therapie.
Wenn der Aufenthalt sich dem Ende nähert ist unser Serviceteam bei der Suche nach einer adäquaten Wohn- und Betreuungsform im Anschluss an den Aufenthalt behilflich. Im Sinne einer rehabilitativen Kette ist auch die Vermittlung in weniger dicht betreute Wohnformen der Fürst Donnersmarck-Stiftung möglich. Natürlich werden bei Bedarf auch geeignete Angebote anderer Träger genutzt.