Das ehrenamtliche Kuratorium, dem satzungsgemäß der derzeitige Fürst von Donnersmarck und Urenkel des Gründers vorsteht, gestaltet die langfristige Politik der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. Die Ziele der Stiftung setzen Geschäftsführer Wolfgang Schrödter, nach Dr. Binder und Ekkehard Reichel der dritte Geschäftsführer der Stiftung seit 1949, und seine Mitarbeiter in konkretes Handeln um.
Um Menschen mit Einschränkungen zu helfen bzw. ihnen Möglichkeiten zur Selbsthilfe durch Empowerment an die Hand zu geben, arbeiten dieStiftung, ihre Tochtergesellschaften (FDS GewerbebetriebsgesellschaftmbH, Haus Rheinsberg gGmbH) und ihre sechs Einrichtungen in drei Bereichen:
Rehabilitation, Wohnen, Assistenz (rund 220 Plätze)
Touristik, Reisen, Gästehäuser (rund 260 Betten, HausRheinsberg 150, Gästehaus Bad Bevensen 110)
Freizeit, Bildung, Beratung
Durch eine Gliederung mit flacher Hierarchie werden die Mittel der Stiftung ganz im Sinne der beiden grundlegenden Stiftungszwecke "Rehabilitation,Betreuung, Unterstützung und Förderung von körper- und mehrfachbehinderten Menschen sowie der Förderung und Unterstützung von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Betreuung von körper- und mehrfachbehinderten Menschen" - überarbeitete Stiftungsverfassung von1978 - sinnvoll und effektiv eingesetzt.
"Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten." (Berliner Stiftungsgesetz § 3,3). Um diese Forderung zu erfüllen und gleichzeitig ihre vom Stiftungszweck vorgegebenen sozialen Aufgaben zu erfüllen, ist die Stiftung unternehmerisch tätig. Ihre finanziellen Ressourcen, die ihr soziales Engagement für behinderte Menschen überwiegend erst ermöglichen, werden zum größten Teil aus Erträgen des Immobilienbesitzes und der Finanzanlagen der Stiftung gespeist, die eine stabile Grundlage für die langfristige Vermögenssicherung darstellen.
Neben Ihren Einrichtungen ist die Fürst Donnersmarck-Stiftung auch als Gesellschafter bei anderen Unternehmen engagiert, z.B. der Nordbahn gGmbH und den Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH.
Bei uns arbeiten Logopädinnen und Psychologen, Ergotherapeutinnen und Heilerziehungspfleger, Sozialarbeiterinnen und Physiotherapeuten, aber auch Betriebswirte und Köchinnen, Hausmeister und Sekretärinnen, um nur einige Berufsgruppen aufzuzählen. Rund 600 Personen sind bei der Stiftung beschäftigt. Eine besondere Aufgabe sieht die Stiftung in der Bereitstellung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen.

Wolfgang Schrödter
- Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung -