Ambulanter Dienst:

1. Tag der offenen Tür

Am 25. Juni luden die Mitarbeiter des Ambulanten Dienstes der Fürst Donnersmarck-Stiftung zum ersten Tag der offenen Tür in die Räume am Eichhorster Weg in Reinickendorf. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung den Bekanntheitsgrad im Bezirk steigern“, erklärt Andreas Seitz, Pflegedienstleiter des Ambulanten Dienstes. „Auch wenn nicht alle im Moment unsere Angebote brauchen - sie sollen wissen, dass wir da sind, wenn dies einmal der Fall sein sollte“, so Seitz weiter.
 
Martin Marquard, Landesbehindertenbeauftragter reicht Pflegedienstleiter Andreas Seitz die Hand
Landesbehindertenbeauftragter Martin Marquard und der Reinickendorfer Sozialstadtrat Andreas Höhne sprachen Grußworte zur Eröffnung der Veranstaltung. Marquard betonte bei dieser Gelegenheit, wie wichtig es sei, gerade für Menschen mit hohem Hilfebedarf ein selbstbestimmtes Leben mit persönlicher Assistenz zu ermöglichen. „Dank der ambulanten Assistenzdienste wie dem Ambulanten Dienst der Fürst Donnersmarck-Stiftung ist das möglich", sagte er. Und weiter: „Dafür möchte ich Ihnen danken und Sie ermutigen, das Prinzip `ambulant vor stationär` weiter auszubauen mit dem Ziel, stationäre Wohnformen tendenziell zurück zu fahren und irgendwann einmal überflüssig zu machen.“

Auch Sozialstadtrat Andreas Höhne würdigte die Arbeit der Fürst Donnersmarck-Stiftung und wandte sich an die Mitarbeiter. „Für Ihren unermüdlichen Einsatz sei Ihnen, liebe Mitarbeiter, einmal ausdrücklich gedankt,“ sagte er. Auch er betonte die Wichtigkeit von Betreuung durch den ambulanten Dienst im Wohnumfeld. „Die Qualität des Lebens wird gesteigert", so Höhne. „Durch Ihre Hilfe können Menschen dieses so lange wie möglich genießen.“

Im Laufe seines 9-jährigen Bestehens hat der Ambulante Dienst seine Angebote stetig erweitert. Waren es ursprünglich Leistungen der Pflegeversicherung sowie nach SGB XII, so bieten die Pflegefachkräfte mittlerweile auch Behandlungspflege nach SGB V und spezielles Wundmanagement an.

„Ich finde es sehr gut, dass die Fürst Donnersmarck-Stiftung viel in die Fort-, und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert", sagt Pflegedienstleiter Seitz. „So können wir unseren Klienten hochqualifizierte Leistungen, zugeschnitten auf ihre individuellen Bedürfnisse, bieten.“

Großen Wert legt das Team des Ambulanten Dienstes auch auf Beratung. „Ab 1. Juli tritt das Pflegeweiterentwicklungsgesetz in Kraft“, erläutert Seitz. „Wir informieren unsere Klienten gerne über die Auswirkungen dieses Gesetzes auf ihre persönliche Situation.“

Der persönliche Kontakt wird überhaupt großgeschrieben bei den Mitarbeitern des Ambulanten Dienstes. Die Klienten genossen es sichtlich, sich in entspannter Atmosphäre bei Grillwürstchen und leckerem selbstgebackenen Kuchen mit den Mitarbeiterinnen austauschen zu können. „ Es war schön für mich, einmal die Menschen persönlich kennen zu lernen, deren Namen ich sonst nur von den Abrechnungen kenne“, so Natalja Belinder, stellvertretende Pflegedienstleiterin.

Das regnerische Wetter brachte weniger Besucher als erwartet. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und dieser erste Tag der offenen Tür des Ambulanten Dienstes wird sicher nicht der letzte sein.
 

 

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Informationen und Kontakt:
Ambulanter Dienst der Fürst Donnersmarck-Stiftung
Andreas Seitz
Pflegedienstleiter
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