Wichernplakette an Fürst von Donnersmarck verliehen

14 Preisträger ausgezeichnet

Verleihung an Fürst von Donnersmarck
 
Am 7. September 2008 fand anlässlich des Sonntag der Diakonie in der St. Marienkirche ein Rundfunk-Gottesdienst mit Bischof Dr. Wolfgang Huber und Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth statt. Über 200 Gottesdienstbesucher waren an diesem Sonntag in die Marienkirche gekommen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden verdienstvolle Persönlichkeiten aus Berlin und Brandenburg mit der Wichernplakette ausgezeichnet. Diese Plakette wird ausschließlich durch das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verliehen. Kriterium hierfür ist der herausragende und richtungweisende Einsatz für den Nächsten im Geiste Johann Hinrich Wicherns und im Sinne der Präambel zur Satzung des Diakonischen Werkes. Insgesamt werden 14 Frauen und Männer, unter ihnen u. a. Altbischof Dr. Martin Kruse und Dr. Graf Henckel Fürst von Donnersmarck durch die Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth und den Präsidenten des Konsitoriums Ulrich Seelemann ausgezeichnet.
 

Aus der Laudatio

Mit folgenden Worten wandte sich die Diakoniedirektorin Kahl-Passoth bei der Verleihung an Fürst von Donnersmarck: „Ihr Urgroßvater hat 1916 die Fürst Donnersmarck-Stiftung als Kur- und Heilanstalt für Kriegsverletzte in Frohnau gegründet. Heute sind die vier Schwerpunkte der Arbeit die Rehabilitation, Betreuung, Förderung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Seit über dreißig Jahren sind Sie Vorsitzender des Kuratoriums, haben diese Aufgabe qua Satzung geerbt. Ihr großes Engagement und Ihre Freude an dieser Arbeit wurden insbesondere deutlich in Zusammenhang mit den Feiern zum 90. Geburtstag der Stiftung. Erstmalig wurde ein mit 30.000 Euro dotierter Forschungspreis verliehen, der sich der neurologischen Rehabilitation widmet.
 
Diakoniedirektorin Kahl-Passoth im Gespräch mit Fürst von Donnersmarck
 
Diakioniedirektorin Kahl-Passoth im Gespräch mit Fürst von Donnersmarck
 
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