Vom Sonderheim zum Sondereinrichtungsbau

20 Jahre Nordbahn gGmbH

Nicola Pantelias am Rednerpult

Nicola Pantelias begrüßt die Gäste des Festakts

Geschäftsführerin der Nordbahn gGmbH, Nicola Pantelias, begrüßte am 7.September 2012 rund 700 Gäste, unter Ihnen Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske, zum Fest anlässlich des 20-jährigen Bestehens dieser Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Sie zeichnete in ihrer Ansprache den Weg der Werkstatt von den Anfängen aus dem Sonderheim Lehnitz zum Industriedienstleister mit einer Entwicklungsabteilung, dem Sondermaschinenbau, nach.

In der Aufbauphase suchte man Anregungen bei den Werkstätten im Westen: „Doch die kommen jetzt zu uns, z.B. wenn es um den Sondermaschinenbau geht.“ Die Werkstatt, eine 50-prozentige Tochter der Fürst Donnersmarck-Stiftung, liefert heute Dienstleistungen für Industrie, Kommunen und Privatkunden, regional und überregional. Dabei setzt die Nordbahn mit 400 Mitarbeitern mit Behinderung und 100 Angestellten jährlich knapp acht Millionen EUR um. Neben dem konventionellen Werkstattbetrieb weist das Projekt Stellwerk in die Zukunft. Hier wird Menschen mit Behinderung der freie Zugang zur ersten Arbeitswelt ermöglicht, mit Praktikum, festem Arbeitsplatz oder ausgelagertem Werkstattplatz.

 
Minister Günter Baaske mit rotem Mikrofon in der Hand

Minister Baaske mit rotem Mikrofon

Minister Baaske, der lieber ein rotes statt eines gelben Mikrofon nutzen wollte, sprach in seiner launigen Rede über die Erfolge der Nordbahn und über die positive Haltung der Politik zu Nordbahn. Gleichzeitig stellt er eine Weiterentwicklung der guten Arbeit in den Fokus. Der erste Arbeitsmarkt muss das Ziel bleiben , aber die Umsetzung muss „weise“ geschehen. Inklusion soll, so Baaske weiter, Menschen mit Behinderung ermöglichen, sich in der Gesellschaft überall zu Hause zu fühlen, überall mit zu tun, aber es bedarf „auch einer Gesellschaft, die das kann leisten“.

 
Bolko Prußok am Rednerpult

Der Aufsichtsratsvorsitzende Bolko Prußok

Neben dem Landesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel, der sich besonders bei den anleitenden Mitarbeitern und Betreuern bedankte, und Kreisvertreter Norbert Rohde ergriff auch der Aufsichtsratsvorsitzende Bolko Prußok das Wort. Er erinnerte an Höhepunkte, aber auch an wirtschaftlich schwierige Wegstrecken, die gemeinschaftlich überwunden wurden.

 

 

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Ehrengäste und Publikum sitzen im Festzelt

Eindrücke vom Festakt