50 Jahre Fürst Donnersmarck-Haus

„Ein heller Mosaikstein“

Fürst Donnersmarck-Haus 50 Redner V.l.n.r.: Prof. Stephan Bamborschke, Bürgermeister Frank Balzer, Kuratoriumsvorsitzender Fürst von Donnersmarck, Staatssekretär Dirk Gerstle, Geschäftsführer Wolfgang Schrödter

V.l.n.r.: Prof. Stephan Bamborschke, Bürgermeister Frank Balzer, Kuratoriumsvorsitzender Fürst von Donnersmarck, Staatssekretär Dirk Gerstle, Geschäftsführer Wolfgang Schrödter

Das Fürst Donnersmarck-Haus feierte am 24. Januar 2014 sein 50-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig wurde der Abschluß der 3. Bauphase des P.A.N. Zentrums gewürdigt. Guidotto Fürst von Donnersmarck, der Staatssekretär für Soziales in der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Dirk Gerstle, und Bezirksbürgermeister Frank Balzer bestätigten die Bedeutung des Fürst Donnersmarck-Hauses und des entstehenden P.A.N. Zentrums für den Gesundheitsstandort Berlin.

 
Fürst Donnersmarck-Haus 50 Redner Staatssekretär Dirk Gerstle an einem Rednerpult

Staatssekretär Dirk Gerstle

Brücken in ein neues Leben – geleitet von diesem Grundgedanken haben sich die Fürst Donnersmarck-Stiftung und das Fürst Donnersmarck-Haus in den vergangenen 50 Jahren stets als Brückenbauer für innovative Angebote für Menschen mit Behinderung engagiert. Seit nunmehr 50 Jahren erhalten hier Menschen mit Behinderung Hilfe auf ihrem Weg zu Gleichstellung und Selbstbestimmung. Auf dem Festakt würdigte Staatssekretär Dirk Gerstle dieses Engagement: „Ich habe den Eindruck, dass das Fürst Donnersmarck-Haus von Anfang an Brücken für Menschen zurück in ein inklusives und selbstbestimmtes Leben gebaut hat, indem sie hier die Rehabilitanden in einer entsprechenden Qualität unterstützt und gefördert hat. Das ist vorbildlich und beeindruckend.“

 
Fürst Donnersmarck-Haus 50 Redner Fürst von Donnersmarck an einem Rednerpult

Kuratoriumsvorsitzender Fürst von Donnersmarck

Seit nunmehr 50 Jahren erhalten Menschen mit Behinderung im Fürst Donnersmarck-Haus Hilfe auf ihrem Weg zu Gleichstellung und Selbstbestimmung. 1964 übernahm die Fürst Donnersmarck Stiftung die Trägerschaft für das privat gegründete „Kinderheim Frohnau“ im Berliner Norden. Damals wie heute kennzeichnet ein breites Portfolio von Angeboten zur Rehabilitation, Teilhabeförderung und Wegbereitung in den Sozialraum die Einrichtung. Heute gilt das Fürst Donnersmarck-Haus mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem zeitlich befristeten stationären Angebot als Best-Practice-Einrichtung in der Nachsorge von schwer betroffenen Patienten mit erworbenen Schädigungen des Gehirns. „Die Geschichte des Hauses in den 50 Jahren wird gekennzeichnet durch den Wandel, den das Rehabilitationszentrum in den sich ständig ändernden Verhältnissen und Anforderungen vollzogen hat“, fasste Guidotto Fürst von Donnersmarck die Bandbreite dieser Entwicklung zusammen.

 
Redner Frank Balzer stehend vor einem Plakat

Bezirksbürgermeister von Berlin-Reinickendorf Frank Balzer

„Das Fürst Donnersmarck-Haus mit seiner 50jährigen Geschichte ist im Bezirk ist ein heller Mosaikstein, weil den Menschen, die hierher kommen, die Chance gegeben wird das Beste aus ihrer individuellen, dramatisch veränderten Lebenssituation zu machen, weil hier unermüdlich geholfen, unterstützt und motiviert wird“, würdigte Frank Balzer, Bezirksbürgersmeister von Berlin-Reinickendorf das Geburtstagskind. Der Bezirk Reinickendorf „ist stolz darauf, Standort für diese vorbildliche Einrichtung der Rehabilitation, der Therapie und der Forschung zu sein“, so Balzer weiter.

Gleichzeitig wurde in dem Festakt die Fertigstellung des gesamten Wohnbereichs des P.A.N. Zentrums gewürdigt. „Durch die stärkere Fokussierung der Rehabilitationsarbeit und durch bauliche Modernisierungserfordernisse stehen den Rehabilitanden heute 119 Betten in großzügig modernisierten Einzelzimmern und zahlreichen Gemeinschafts- sowie Funktionsräumen zur Verfügung“, erläutert Fürst von Donnersmarck in seiner Festrede.

 
Wolfgang Schrödter steht am Rednerpult

Geschäftsführer Wolfgang Schrödter dankt den Projektbeteiligten

Hinter dem Eingangsbereich des P.A.N. Zentrums ist eine große Baugrube zusehen. „Hier wird 2014 das eigentliche Therapiezentrum gebaut und 2015 seine eigentliche Arbeit aufnehmen“, bestätigt Fürst von Donnersmarck. Mit 35 Mio. Euro Eigenmitteln finanziert die Fürst Donnersmarck-Stiftung diesen Umbau.
„Wir bauen nicht nur ein neues P.A.N. Zentrum mit neuen Räumen, sondern wir bauen auch auf die Mitarbeiter und ihren Kompetenzen, die das Rehabilitationskonzept dieses Hauses in den vielen Jahren entwickelt und erprobt haben, sowie die Grundlage und Basis für den Erfolg und für diese Erneuerung gelegt haben“, lobte Wolfgang Schrödter, Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung das Engagement der Mitarbeiter. Gleichzeitig dankte Wolfgang Schrödter der Senatsverwaltung, dem Bezirk Reinickendorf, den Krankenkassen und den Sozialträgern für ihr Vertrauen und deren langfristig zugesicherten Unterstützung für das zukunftsweisende Projekt.  


Wie sich die konzeptionelle Arbeit in den 50 Jahren entwickelt hat, darüber konnten sich die Festgäste in einer Ausstellung anlässlich des Jubiläums ein Bild machen. 


Mehr über die Geschichte des Fürst Donnersmarck-Hauses erfahren Sie auf der Website www.50-jahre-fdh.de.

 
Zwei Personen lesen eine Karte für eine Verlosung bei Fürst Donnersmarck-Haus 50

Prof. Bamborschke und Vivien Voigt (Leiterin Betriebswirtschaft des FDH) ziehen die Lose für die Tombola

 

 
Logo 50 Jahre FDH
 

Mehr Fotos

Personen in einem Treppenhaus bei Fürst Donnersmarck-Haus 50

Bilder von den Gästen und Eindrücke des Tages

 

Weitere Fotos unter dem Motto "Feiern, was war, und sich freuen auf das, was kommt" zur Veranstaltung im Fürst Donnersmarck-Haus - auch ohne Anmeldung - zu sehen; Fotos: Enno Hurlin