Gold - Der Film in der Diskussion

Sport als Inklusionsmotor

Das Filmplakat der Dokumentation zeigt von links nach rechts die Sportler Henry Wanyoike, Kirsten Bruhn und Kurt Fearnley, dazu ist der Filmtitel "Gold - Du kannst mehr als du denkst" zu lesen

Am 7. Mai 2014 um 17:30 Uhr zeigt die Villa Donnersmarck den Film "Gold - Du kannst mehr als du denkst". Im Anschluss an die Filmvorführung diskutiert die Hauptdarstellerin und „Gold“-Schwimmerin Kirsten Bruhn mit Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Vizepräsidentin Deutscher Olympischer Sportbund, Stefan Schenck, Vizepräsident Inklusion und Breitensport Berliner Behindertensportverband e.V. und Carsten Wolff, Übungsleiter BS Steglitz beim Jour fixe zum Thema „Inklusionsmotor Sport“. Bei der kostenfreien Veranstaltung steht die Frage im Mittelpunkt, welche Impulse vom organisierten Sport für eine inklusive Gesellschaft ausgehen können.

Sport bewegt und verbindet. Von inspirierenden Lebensgeschichten und wie Sport das Leben verändern kann, davon erzählt der Film „Gold – Du kannst mehr als du denkst“. Für die Dokumentation hat ein Kamerateam drei Ausnahmeathleten aus drei Ländern ein Jahr lang auf ihrem Weg zu den Paralympics 2012 in London begleitet. Der blinde Marathonläufer Henry Wanyoike aus Kenia, Australiens Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley und die querschnittsgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn nehmen die Zuschauer dabei nicht nur mit durch ihren harten Trainingsalltag, bei dem die drei Protagonisten regelmäßig an ihre Grenzen gehen. Wanyoike, Fearnley und Bruhn geben Einblicke in ihre persönlichen Geschichten, wie sie ihren Alltag mit einer Behinderung gestalten und wie jeder Mensch mit seiner Art zu leben einen Unterschied machen kann. Herausgekommen sind drei hautnahe Porträts und ein bewegender Film mit beeindruckenden Bildern sportlicher Höchstleistungen, mit einer motivierenden Botschaft: In jedem steckt etwas Besonderes, das „Gold“ verdient.

 

Kirsten Bruhn diskutiert beim Jour fixe

Hauptdarstellerin und „Gold“-Schwimmerin Kirsten Bruhn diskutiert im Anschluss an die Filmvorführung beim Jour fixe mit zum Thema „Inklusionsmotor Sport“. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Impulse vom organisierten Sport für eine inklusive Gesellschaft ausgehen können.
Wie kommt man als Leistungssportler mit Behinderung bis auf Treppchen?
Was benötigen Sportvereine und ihre Übungsleiter, um Menschen mit Behinderung als Mitglieder begrüßen zu können?
Wo findet sportives Miteinander schon statt?
Gibt es Sportarten, die sich besonders eignen, damit Menschen mit und ohne Behinderung zusammen aktiv werden können, auch bei starken Beeinträchtigungen?

Neben Kirsten Bruhn beteiligen sich Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, u.a. Vizepräsidentin des Deutscher Olympischer Sportbundes, Stefan Schenck, Vizepräsident des Berliner Behindertensportverband e.V. sowie Carsten Wolf, Übungsleiter BS Steglitz an der Diskussion. Die Moderation hat Sean Bussenius übernommen.

Die Filmvorführung beginnt pünktlich um 17.30 Uhr, anmelden und frühes Erscheinen sichert gute Plätze. Nach der Diskussionsrunde Jour fixe kann bei einem kleinen Imbiss wie immer weiterdiskutiert werden.

 

 

Infos & Anmeldung

Villa Donnersmarck

Schädestr. 9-13
14165 Berlin-Zehlendorf
Telefon: 030 - 84 71 87 - 0
Telefax: 030 - 84 71 87 -23

 

Download

Der Flyer zum Filmabend und Jour fixe zum Herunterladen