Neues WIR-Magazin erschienen

Fotocollage aus Titelcover des aktuellen WIR-Magazins und sechs Bildern aus der Ausgabe
 

Pandemieperspektiven

Für alle Menschen bedeutet die Pandemie Einschränkungen und Veränderungen. Aber wie fühlt es sich an, seit Mitte März 2020 Mitglied einer neuen Gruppe zu sein – der Risikogruppe? Mit diesem Begriff sind Menschen gemeint, die aufgrund ihrer (chronischen) Erkrankung oder ihres fortgeschrittenen Alters oder aus weiteren Gründen bei einer Infektion mit Covid-19 ein erheblich höheres Risiko für ihre Gesundheit tragen als andere.

Das Infektionsrisiko zwang Menschen aus der Risikogruppe, sich während der vergangenen Monate zu isolieren, auf Reisen, auf den Arbeitsalltag oder das Treffen in der Gruppe, kurz: auf Teilhabe zu verzichten. Auch in der WIR-Redaktion engagieren sich Menschen aus der Risikogruppe. Nun steigen die Infektionszahlen mehr als je zuvor und die dringend notwendigen Kontaktbeschränkungen erschweren Teilhabe - wieder einmal. Zu groß ist das Risiko für alle. Was bedeutet das für Menschen aus der Risikogruppe? Sich so lange zu isolieren und auf Teilhabe zu verzichten, bis ein Impfstoff verfügbar ist?

In Kontakt bleiben

Der digitale Schub führt hingegen zu neuen Perspektiven in der Pandemie, zu Perspektiven, die vielleicht erst in Jahren möglich gewesen wären. Allein in den vielen neuen Angeboten an Online-Beratungen und Freizeitmöglichkeiten sehen Menschen mit Behinderung auch Alternativen. Aber nicht jede und jeder hat in seinem Homeoffice die technischen Voraussetzungen für Videokonferenzen und Co. Digitale Teilhabe fängt allein bei der technischen Ausstattung an – Für viele Menschen mit Behinderung keine Selbstverständlichkeit.

WIR schauen hin und benennen einige der Probleme, exklusiv für diese Ausgabe illustriert vom Cartoonisten Phil Hubbe.

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