Villa-Talk: Eine Hommage an Ursula Eggli

Weggefährten Ursula Egglis berichten

"Ich wollte das Thema behalten! Was Ursula Eggli getan und bewegt hat, das bleibt für die, die sie kennen und die Behindertenbewegung". Mit diesen Worten erklärt die Moderatorin Eileen Moritz die besondere Form des Villa Talks vom 04.07.2008.
 
Das Bild zeigt die Leinwand, auf der Bilder und Filme von Ursula Eggli projeziert werden. Gerade im Bild ist die junge Ursula Eggli
 
Nach dem Tod der gebürtigen Bernerin im Alter von 63 Jahren berichteten die Freundinnen und Weggefährtinnen Birgit Stenger, Daniela von Raffay und Petra Wittrin von ihrer gemeinsamen Zeit. Das interessierte Publikum konnte durch Erzählungen, Lesungen aus den Büchern Egglis und Filmeinspielungen Anteil an ihrem Leben nehmen. Die persönlichen Anekdoten der Podiumsgäste spiegelten ihre enge Verbundenheit wider.

"Sie hat uns so viel hinterlassen und wir wollten erlebbar machen, was Ursula Eggli ausgemacht hat", ergänzt Frau Moritz.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Behinderung und Sexualität im Film Behinderte Liebe (1980) oder ihre Kurzgeschichten, in denen Sie gesellschaftliche Normen und Tabus reflektiert, zeigen das Engagement der Schriftstellerin und sind ein wichtiger Beitrag zur Debatte über gesellschaftliche Konventionen, mit denen behinderte Menschen leben.

Der erste Villa Talk im Jahre 2008 ließ alle Anwesenden zurück blicken, sich erinnern und darüber hinaus Raum, um bedeutsam behindertenpolitische Themen zu transportieren.

Michael Nüske


 
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