Ausschreibung 2015

Eine Einladung zur Teilnahme

Logo des Forschungspreises

1916 errichtete Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin als „größere Kur- und Heilanstalt“ für Kriegsverletzte, verbunden mit einer „Forschungsstätte für die wissenschaftliche Verarbeitung und therapeutische Verwertung der im jetzigen Kriege gesammelten ärztlichen Erfahrungen“.

Heute widmet sich die Stiftung mit verschiedenen Angeboten der Rehabilitation und Förderung von körper- und mehrfachbehinderten Menschen. Gleichzeitig setzt sie sich zum Ziel, auch Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Rehabilitation zu unterstützen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf neurologischer Reha.

So hat das Kuratorium im Jahre 2006 anlässlich 90-jährigen Bestehens der Stiftung einen Forschungspreis auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation erstmals ausgelobt, der 2015 zum vierten Mal verliehen wird.

 

Der Ausschreibungstext im Wortlaut

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation.

Der Preis ist mit Euro 30.000,– dotiert. Er kann geteilt werden.
Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils EURO 3.000,- ausgestattet sind.

Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen, wobei besonderes Interesse an interdisziplinären Rehabilitationskonzepten und -methoden besteht sowie an wissenschaftlichen Wirksamkeits- und Effizienznachweisen (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte).

Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage des Vorschlages einer Jury, die sich aus mit Rehabilitation befassten Wissenschaftlern und Ärzten zusammensetzt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung und folgende Unterlagen als Datei im pdf-Format:

  1. Ihre zu jurierende wissenschaftliche Arbeit, ergänzt durch eine Zusammenfassung,
  2. Begründung der Bewerbung im Hinblick auf die Ausschreibungsziele,
  3. Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang.


Der Rechtsweg gegen die Entscheidung des Kuratoriums ist ausgeschlossen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30.06.2015 an forschungspreis@fdst.de.


Rückfragen zu richten an
Professor Dr. Dr. Paul Walter Schönle
oder
Wolfgang Schrödter
Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Dalandweg 19
D -12167 Berlin

Tel: (030) 769 700 12
Fax: (030) 769 700 28
E-Mail: forschungspreis@fdst.de

 

Die Jury

Vorsitz:

Prof. Dr. phil. Dr. med. Paul Walter Schönle
Ltd. Ärztlicher Direktor der
Maternus-Klinik für Rehabilitation,
Bad Oeynhausen,
Institut für Prävention und Rehabilitation,
Universität Konstanz
Kuratoriumsmitglied der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Mitglieder:

Dr. med. Guido Graf Henckel von Donnersmarck
Chirurg – Plastischer Chirurg i. R., München
Kuratoriumsmitglied der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Prof. Dr. rer. pol. Karl Wegscheider
Direktor Institut für Medizinische
Biometrie und Epidemiologie,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Kuratoriumsmitglied der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Prof. Dr. med. Gereon Fink
Direktor der Neurologischen Klinik,
Klinikum der Universität zu  Köln
Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin (INM3),
Forschungszentrum Jülich

Prof. Dr. phil. Dr. med.Manfred Herrmann
Zentrum für Kognitionswissenschaften,
Direktor der Abteilung für Neuro-Psychologie und Verhaltensneurobiologie,
Universität Bremen

Prof. PhD Annette Sterr
Head of Neuroscience Research Group,
Cognitive Neuroscience & Neuropsychology,
University of Surrey

Prof. Dr. rer. soc. Elisabeth Wacker
Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften
Lehrstuhl Diversitätssoziologie
Technische Universität München,
Max-Planck-Fellow
Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik

 

Der Forschungspreis

Kopf mit symbolischen Neuronen, daneben eine orangene Linie mit dem Text Forschungspreis 2015

Einladung zur Teilnahme

Jährlich erleiden bundesweit rund 270.000 Menschen schwere Schädel-Hirn-Schädigungen aufgrund von Unfällen, Schlaganfällen und neurologischen Erkrankungen. Um den Blick vor allem im wissenschaftlichen Raum auf diese Fälle der Versorgungsforschung zu richten, hat die Fürst Donnersmarck-Stiftung den bundesweit einmaligen, mit 30.000 Euro dotierten Forschungspreis ausgelobt. Mit dem Preis möchte sie die Entwicklung wirkungsvoller Methoden und Therapien fördern.

Der Preis ist eng mit der neurologischen Arbeit des P.A.N. Zentrums für Post-Akute Neurorehabilitation im Fürst Donnersmarck-Haus in Berlin-Frohnau verbunden: Aktuelle Forschungsergebnisse werden in die wegweisende Arbeit des P.A.N. Zentrums einbezogen. Das P.A.N. Zentrum wird zurzeit umfassend modernisiert. Einzigartig ist dabei, dass Architekten, namhafte Neurologen und Therapeuten zusammen mit den Rehabilitanden das moderne Raumkonzept entwickelt haben.

 

 

Ausschreibung 2015

Announcement 2015

Head with symbolic neurons and Researchprize 2015 on a orange line

The English version of the announcement can be downloaded.

 

To read the English version online, please click on