Forschungspreis 2015 der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Der Forschungspreis

Kopf mit symbolischen Neuronen, daneben eine orangene Linie mit dem Text Forschungspreis 2015

Einladung zur Teilnahme

Jährlich erleiden bundesweit rund 270.000 Menschen schwere Schädel-Hirn-Schädigungen aufgrund von Unfällen, Schlaganfällen und neurologischen Erkrankungen. Um den Blick vor allem im wissenschaftlichen Raum auf diese Fälle der Versorgungsforschung zu richten, hat die Fürst Donnersmarck-Stiftung den bundesweit einmaligen, mit 30.000 Euro dotierten Forschungspreis ausgelobt. Mit dem Preis möchte sie die Entwicklung wirkungsvoller Methoden und Therapien fördern.

Der Preis ist eng mit der neurologischen Arbeit des P.A.N. Zentrums für Post-Akute Neurorehabilitation im Fürst Donnersmarck-Haus in Berlin-Frohnau verbunden: Aktuelle Forschungsergebnisse werden in die wegweisende Arbeit des P.A.N. Zentrums einbezogen. Das P.A.N. Zentrum wird zurzeit umfassend modernisiert. Einzigartig ist dabei, dass Architekten, namhafte Neurologen und Therapeuten zusammen mit den Rehabilitanden das moderne Raumkonzept entwickelt haben.

 

Die Ausschreibung 2015

Die Ausschreibung zum Forschungspreis 2015 ist durch das ausschreibende Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung freigegeben und findet sich auf dieser Website.

Einreichungen können ab dem 01.01.2015 eingesandt werden. Der Einsendeschluss für Einreichungen ist der 30.06.2015.

Der Wortlaut der Ausschreibung findet sich im untenstehenden Link. Ebenso werden dort die Mitglieder der Jury kurz aufgeführt und die Angaben für eventuelle Rückfragen sind dort hinterlegt.

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung freut sich auf Ihre Einreichung.

 

Eindrücke von der Preisverleihung 2012

Gruppenbild der Forschungspreisträger mit Stiftungsvertretern; Von links nach rechts: Dr. Rob Labruyere, Porf. Niels Birbaumer, Prof. Dr. Paul Schönle, Prof. Wegscheider, Dr. Stefanie Abele, Prof. Heesen, Fürst von Donnersmarck

Berlin, 16. November 2012. Die Aachener Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Stefanie Abel erhält für ihre herausragende Arbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation den Forschungspreis der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Abel hat sich in ihrer Arbeit mit der gestörten Wortverarbeitung nach erworbenen Hirnschädigungen auseinandergesetzt, die die Sprachtherapie auf neue Grundlagen stellt. Dem renommierten Psychologen und Neurobiologen Prof. Dr. Dr. Niels Birbaumer (Universität Tübingen) wurde der Ehrenpreis für seine jahrelange Forschung in den kognitiven Neurowissenschaften, der Neurorehabilitation und des Ausbaus der internationalen und interdisziplinären Kooperation verliehen.

Der Preis ist der erste weltweit, der sich der neurologischen Rehabilitation widmet und exzellente Forschung zum Thema „Nachklinische Rehabilitation von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“ auszeichnet. Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung, vertreten durch den Kuratoriumsvorsitzenden Guidotto Fürst von Donnersmarck, sowie den Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Paul Walter Schönle und Jury-Mitglied Prof. Dr. Karl Wegscheider, ehrten bei dem Festakt die beiden Wissenschaftler.

Mit der Verleihung des Forschungspreises seit 2006 trägt die Fürst Donnersmarck-Stiftung entscheidend zur Förderung interdisziplinärer Forschungsarbeiten aus dem Bereich neurologische Rehabilitation bei und stärkt den Wissenschaftsstandort Berlin im Cluster Gesundheit. Seit 2006 hatten zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, Asien und den USA ihre Arbeiten eingereicht.

 

 

Ausschreibung 2015

Ausschreibungstext und Jury