66. Karl-May-Festspiele

Mit Old Surehand eröffnet

Karl-May-Festspiele_ Blick von der Zuschauertribüne auf die Arena
 

Am Samstag war ich zu Besuch in Bad Segeberg und habe mir das Freilichttheater am Kalkberg von der Aussichtsplattform angesehen.

Es hatte den ganzen Tag immer wieder ergiebig geschüttet. Ich fühlte mich anfangs unangenehm an die Premiere von 2016 erinnert, die wurde damals wegen Starkregens(90 l/Std.) nach der Pause abgebrochen. Ich flüchtete mich immer wieder in trockene Geschäfte, das Kinofoyer u. v. m.

Nachdem ich dann mein Mittagessen bei Möbelkraft verspeist hatte (Currywurst mit Pommes + Cappuccino 5,80 €) quetschte sich zu meiner Verwunderung sogar die Sonne durch die Wolken und es kam etwas frischer Wind auf. 

Zum frühen Abend hin, machte ich mich schließlich auf den Weg zum Eingang der Karl-May-Spiele.

Nach einem regenreichen Tag wurden am Samstagabend 24. Juni 2017 vor über 7500 begeisterten Zuschauern die 66. Karl-May-Spiele Bad Segeberg mit der  Premiere des Stücks Old Surehand eröffnet.

 Bis auf leichten Nieselregen zur Pause, blieb es während der Vorstellung weitgehend trocken.

Die Gaststars sind dieses Jahr Alexander Klaws als Old Surehand , Mathieu Carriere als General Douglas und Sila Sahin als Lea Tschina – Die weiße Feder.

 
Karl-May-Festspiele_ Blick von der Zuschauertribüne auf die Arena
 

Das Stück ist sehr spannend und temporeich inszeniert, bietet aber auch ruhige Momente und humorvolle Einlagen. Es ist einfach witzig, wenn Lumiere der Koch mit seinem Baguette kämpft oder das H im Namen immer weglässt.

Das Stück bietet viele neue pyrotechnische Effekte, atemberaubende Stunts, tolle Kampfszenen und knallende Colts.

Teilweise sind die Effekte besonders gut versteckt im neuen Bühnenbild. 

 
Karl-May-Festspiele_ Pyrotechnik in der Arena
 

Insgesamt haben mir die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sehr gut gefallen, wobei Sila Sahin und Alexander Klaws anzumerken ist, dass sie bereits etwas schauspielerische Erfahrung haben.

Mich haben besonders die vielen Stunts und die Gagdichte „Wer Zwiebeln in die Suppe tut, schießt man nächsten Tag Salut!“ gefallen. Auch die diesjährig zwiespältig ausgelegten Charaktere haben mich fasziniert.

Auch Joshy Peters, seit 30 Jahren bei den  Karl-May-Spielen Bad Segeberg, überzeugt als  Old Wabble.

Schließlich endet das Stück mit einem furiosen neugestaltetem Finale, dessen Einzelheiten ich hier nicht verraten möchte.

Mich hat das Stück in seinem ganzen Ausmaß und die Story voll überzeugt.

Fazit:

Insgesamt ein sehr gut gelungenes und spannendes Abenteuer, das ich einfach nur als sehenswert empfehlen kann.

Ach ja verlasse dich niemals allein auf den Wetterbericht, eine Regenjacke sollte immer dabei sein, auch wenn Manitu manchmal gnädig ist.

Das Stück läuft bis 3. September 2017

jeweils Do bis Sa um 15  und 20 Uhr, So nur um 15 Uhr. Karten gibt es ab ca. 18 Euro.

www.karl-may-spiele.de

 
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