Sozialraum und Organisation

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung entwarf ein Konzept, dass Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf das Leben im Sozialraum ermöglicht. Geschäftsführer Wolfgang Schrödter erläutert die Entwicklung des Projektes.

Kirsten Bielefeld, Bereichsleiterin des Ambulant Betreuten Wohnens, beleuchtet in ihrem Text die Historie der ambulanten Betreuung und erläutert die Entstehung des sozialräumlichen Arbeitsansatzes im Kontext der  Organisationsentwicklungsprozesses des Bereiches.

 
  • Der Entscheidung, die Angebote der Behindertenhilfe der Fürst Donnersmarck-Stiftung sozialräumlich auszurichten, lag eine Grundannahme im Verständnis lebendiger Organisation zugrunde: Die sich rasant wandelnde Umwelt muss ihre Entsprechung in einer sich schnell anpassenden und auch vorausgehenden Organisation haben, auf jeden Fall in einer Stiftung, die gut mit finanziellen Mitteln ausgestattet ist und sich als Innovationsträger versteht.

     
  • Die Fürst Donnersmarck-Stiftung wurde 1916 mit dem Ziel der Rehabilitation und Unterstützung von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen gegründet. Zu diesem Zweck organisiert sie Angebote mit und für Menschen mit Behinderung zu einer selbstbestimmten Lebensführung. Die Stiftung gliedert sich heute in die Arbeitsbereiche Neurologische Rehabilitation/Wohnen/Assistenz, Touristik/Reisen sowie Freizeit/Bildung/Beratung. Seit 2006 lobt das Kuratorium der Stiftung den internationalen Forschungspreis für die neurologische Rehabilitation aus.