FDST

Erzählcafé »Mauern sind nicht barrierefrei!«

Wie war es für Menschen mit Behinderung zu Zeiten der Berliner Mauer? Wir laden am 20. August zum Austausch ein.
02.07.2026
Historisches Foto aus den 80er/90er Jahren: ein Mann hilft einem Rollstuhlfahrer beim Einsteigen in die Berliner U-Bahn.

Leben im geteilten Berlin: Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Spätestens mit dem Bau der Berliner Mauer konnten alle Berlinerinnen und Berliner erleben, wie es ist, wenn man im Alltag behindert wird. Weder die Menschen aus dem Westen, noch die aus dem Osten konnten jederzeit hingehen, wohin sie wollten. Für Menschen mit Behinderung war dieser Zustand allerdings längst Alltag: die Stadt war für sie auch jenseits der Mauer voller Barrieren.

Wie haben Menschen mit Behinderung im geteilten Berlin gelebt? Welche Erfahrungen haben sie links und rechts der Mauer gemacht? Welche Möglichkeiten hatten sie am Leben teilzunehmen oder auch nicht? Wie haben Sie den Mauerfall erlebt und wann waren sie zum ersten Mal ‚drüben‘?

Erzählcafé am 20. August

Solche und weitere Fragen stehen im Zentrum des Erzählcafés, das wir gemeinsam mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung organisieren.

Bei Kaffee und Kuchen möchten wir sie einladen uns ihre ganz persönlichen Lebenserfahrungen aus dem geteilten Berlin mitzuteilen. Vielleicht haben sie einen Gegenstand, ein Foto, eine Postkarte, ein Stück Berliner Mauer, das für Sie eine besondere Geschichte hat, die sie uns erzählen möchten? Bringen Sie ihn gerne mit!

Das Erzählcafé richtet sich an Menschen mit Behinderung, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Interessierte. Wir freuen uns auf einen offenen Nachmittag voller Erinnerungen!

Wann? Donnerstag, 20. August 2026, 16:00 bis 19:00 Uhr
Wo? Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Revaler Straße 29, 10245 Berlin

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Der Eintritt ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten:

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