"Die Planung und Umsetzung dieses Systems erfolgt mit Hilfe derAgenda 22. Die starke Stellung von behinderten Menschen ist zum einen dieKonsequenz aus den UN-Standardregeln und der damit verbundenen Agenda 22. Zum anderenist sie darauf zurückzuführen, dass unsere Politiker den Schritt von derfrommen Absichtserklärung hin zur Gesetzgebung und zur Gewährung von konkretenRechten für behinderte Menschen vollzogen haben", unterstrich ProfessorGrunewald. Schweden verfüge über ein flexibles System an Dienstleistungen, dases den Eltern erlaube, ihre Kinder zu Hause zu behalten und es den Erwachsenenermögliche, weiterhin in der Gemeinschaft zu leben.
Neben dem ehemaligen Leiter des Büros für Behindertenfragen im schwedischenReichsamt für Gesundheit und Wohlfahrt nahmen weitere Expertinnen und Expertenaus Polen, Niederlanden, Frankreich, Italien und Deutschland, darunter auch Dr.Bald, Fürst Donnersmarck-Stiftung, ein Teil.
Eine Gesellschaft, die ihre behinderten Mitbürger diskriminiert, seieine behinderte Gesellschaft. "In Schweden haben wir lediglich den erstenSchritt der sozialen Integration vollendet: die physische Integration, einewichtige Voraussetzung für die gleichwertige Mitbürgerschaft. Aber der Weg zurvollständigen sozialen Integration ist lang, er verlangt die systematischeReformarbeit mehrerer Generationen."
Viel Interessantes, um darüber zu diskutieren. Denn auch über dieStellung der Professionellen in diesem Prozess sprach der Altmeister der Integration aus Schweden.
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