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3. Forschungssymposium der Fürst Donnersmarck-Stiftung abgehalten

Logo des Forschungssymposiums

Am 7. und 8. September 2017 veranstaltete die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin (FDST) im Sofitel Kurfürstendamm und dem P.A.N. Zentrum für Post-Akute Neurorehabilitation das 3. Forschungssymposium für den Austausch ehemaliger Preisträger des Forschungspreises der FDST mit der Forschungspreisjury. Die vielfältigen Vorträge spannten einen Bogen von neurowissenschaftlichen Grundlagenarbeiten bis hin zu grundsätzlichen Überlegungen zum Feld der Teilhabeforschung.

 

Große inhaltliche Vielfalt

Die Teilnehmer des Forschungssymposium im Sofitel Kurfürstendamm verfolgen den Vortrag von Prof. Farin-Glattacker

Das Forschungssymposium dient einerseits der Förderung der Forschung in der Neurorehabilitation. Andererseits werden wir gestützt auf die Erfahrungen in den Symposien und den Forschungspreisen, eine kontinuierliche, wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Post-Akuten Neurorehabilitation im P.A.N. Zentrum durchführen, so Geschäftsführer Wolfgang Schrödter zu den Zielen der Veranstaltung. Drei Elemente prägten die eineinhalb Tage: Die Teilhabeforschung, die Reha-Forschung und die Forschungsperspektiven im P.A.N. Zentrum.

Insgesamt elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten ihre Forschung vor einem aktiven und interessierten Publikum. Am ersten Veranstaltungstag, den der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Prof. Dr. Otmar D. Wiestler mit einem Vortrag über die Helmholtz-Gesundheitsforschung einläute, stand die Teilhabeforschung im Mittelpunkt. Die FDST, selbst Mitglied im Aktionsbündnis Teilhabeforschung, setzte damit ein Zeichen für eine stärkere Berücksichtigung der Betroffenenperspektive in der neurowissenschaftlichen Forschung.

 

Zweiter Tag im Zeichen der Rehaforschung und der Forschungsarbeit im P.A.N. Zentrum

Die Teilnehmer diskutierten intensiv über zukünftige Forschungsaktivitäten des P.A.N. Zentrums

Den zweiten Tag des Symposiums eröffnete Prof. Dr. Gereon Fink, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, mit einem Vortrag über konnektivitätsbasierte Ansätze zur motorischen Erholung nach einem Schlaganfall. Dem schlossen sich fünf weitere Beiträge aus den aktuellen Forschungsaktivitäten ehemaliger Forschungspreisträger und Belobigter an. Die Vorträge reichten von einem Überblick über aktuelle Forschungsprojekte im Bereich der Kinderrehabilitation in der Schweiz, über den Einsatz von Virtual Reality in der Neurorehabilitation in unserer polnischen Partnerinstitution in Repty bis hin zum Phänomen des Freezing bei Morbus Parkinson oder den Möglichkeiten und Grenzen technikunterstützter Verfahren in der Dysphagietherapie.

Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete Prof. Dr. Stephan Bamborschke, ärztlicher Leiter des P.A.N. Zentrums, über die Ziele der Begleitforschung im Frohnauer Rehabilitationszentrum. In der anschließenden Gruppendiskussion stießen insbesondere die Versuche, narrative Verfahren in die Forschungsaktivitäten zu integrieren, auf große Zustimmung. Die wissenschaftliche Leitung des Symposiums übernahm Prof. Dr. Karl Wegscheider, Kuratoriumsmitglied der Fürst Donnersmarck-Stiftung.

 

 

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