Fahrdienstsysteme für Menschen mit Behinderung im Vergleich

Jour fixe am 1. April 2009

Mann steht am Rednerpult vor einem Bildschirm

 

Seit fast 20 Jahren beschäftigt sich der Berliner Diplompsychologe Martin Maubach mit der Optimierung der Mobilität behinderter Menschen. Im Rahmen des von ihm ins Leben gerufenen Projektes „E-Taxi“ (Enthinderungstaxi) entwickelte er ein Konzept zur „Behindertenbeförderung im Taxisystem“. Darin untersuchte er im ersten Schritt die technische Gestaltung eines multifunktionalen Taxis, um dann im zweiten Schritt die Frage zu beantworten, wie dieses Taxi in einem kostengünstigen und flexiblen System für die Mobilität behinderter Menschen eingesetzt werden kann. Unter anderem entwickelte er daraus das „Mobilitäts-Dreieck“ bei dem ÖPNV, Sonderfahrdienst und Taxiverkehr kombiniert werden sollen, um die optimale Mobilität zu erreichen. Durch die Senatsverwaltung für Soziales wurde er für die Recherche beauftragt, wie die Mobilität behinderter Fahrgäste in anderen Städten funktioniert. Diese Untersuchung betraf den Bereich der Freizeitfahrten und die Beförderung außergewöhnlich gehbehinderter Personen in acht Großstädten. Im Rahmen eines Vortrages möchten wir Ihnen diese Ergebnisse vorstellen.

 
Ein Mann schiebt einen Rollstuhlfahrer in einen Telebus

Im Anschluss daran laden wir Sie zu einer Diskussion ein und sprechen über die Fragen:
- Wie kann es mit der Mobilität in Berlin weitergehen?
- Wie kann diese – auch bei schlechteren finanziellen Rahmenbedingungen – weiterhin gewährleistet werden?

Vortrag: Martin Maubach
Organisation: Eileen Moritz
Mittwoch, 1. April 2009
Zeit: 18.00-20.00 Uhr
Ort: Villa Donnersmarck
Kosten: Keine

Um Anmeldung wird gebeten.

 

 

Anmeldung

Villa Donnersmarck
Schädestraße 9-13
14165 Berlin

Tel.: 030 - 847 187 0

 
Titelbild des Einladungsflyers

Flyer Jour Fixe