Auszeichnung im Behindertensport

Kuratoriumsmitglied Gudrun Doll-Tepper erhält diesjährigen Preis der EUFAPA

Die Europäische Vereinigung für den Behindertensport EUFAPA (European Federation of Adapted Physical Acitivity) hat am 02. Juni 2010 Prof. Gudrun Doll-Tepper bei ihrer Jahrestagung in Jyväskyla (Finnland) für ihre große Verdienste im Behindertensport ausgezeichnet.

 
Zwei Frauen stehen nebeneinander und halten eine Urkunde ins Bild

Gudrun Doll-Tepper (li.) erhält die Auszeichnung für ihre Verdienste im Behindertensport von Dr. Maria Dinold von der Universität Wien. Foto: privat

 

Der EUFAPA-Award wird seit 2008 alle zwei Jahre in drei verschiedenen Kategorien vergeben. Der Preis für Gudrun Doll-Tepper, Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung im Deutschen Olympischen Sportbund, ist die höchste Kategorie, mit der die Lebensleistung der Kandidatin für die internationale Förderung, die Verbreitung und Akzeptanz des Behindertensports nicht nur in Europa gewürdigt wird. Zum langjährigen ehrenamtlichen Engagement der Berliner Sportpädagogin gehören zahlreiche Ämter in internationalen Verbänden des Behindertensports.

Die ehemalige Präsidentin des Weltrates für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (ICSSPE) war von 1987 bis 1993 Präsidentin der Europäischen Vereinigung und von 1993 bis 1995 Präsidentin des Internationalen Verbandes für Adapted Physical Activity, ferner zehn Jahre lang Vorsitzende der wissenschaftlichen Kommission des Internationalen Paralympischen Komitees. Zu ihren weiteren nationalen Funktionen im Behindertensport zählt beispielsweise die Mitgliedschaft im Fachausschuss Behindertensport des Bundesinstituts für Sportwissenschaft. Darüber hinaus hat Gudrun Doll-Tepper seit 1989 eine Vielzahl von internationalen wissenschaftlichen Kongressen im Behindertensport – vorzugsweise in ihrer Heimatstadt Berlin- geleitet.

DOSB PRESSE