Jour Fixe: Selbstbestimmt bis zum Schluss

Selbstbestimmte Assistenz trotz Finanzierungsvorbehalte

vier Menschen sitzen auf einem Podium fünf

Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz und Pflege angewiesen sind, brauchen differenzierte Beratungsangebote, um ihren Assistenzbedarf realistisch zu planen und ihren tatsächlichen Wünschen anpassen zu können. In diesen Punkten waren sich Podiumsgäste und Publikum beim Jour Fixe am 3. November 2010 in der Villa Donnersmarck einig.

Unter der Moderation von Sean Bussenius (Fürst Donnersmarck-Stiftung) erläuterte Rechtsanwalt Dr. Martin Theben sozialrechtliche  Aspekte, die zur Absicherung des selbstbestimmten Klientenwunsch wie auch für die Fürsorgeverpflichtung der Ambulante Pflegedienste relevant sind.

Assistenznehmerin Martina Jost schilderte eindrücklich, warum sie seit 2008 von der Pflege durch einen Ambulanten Dienst hin zum Assistenzgebermodel gewechselt ist.

Renate Brück von der Zukunftssicherung e.V. zeigte Möglichkeiten auf, wie auch Menschen mit sogenannten Einschränkungen im stationären Wohnbereich ihr Leben und ihre Assistenz selbstbestimmt gestalten können.

Natalja Belinder vom Ambulanten Dienst der Fürst Donnersmarck-Stiftung dokumentierte die Schwierigkeiten, unter denen respektvolle Pflege angesichts enger Zeitpläne der Ambulanten Dienste und knapper Entgelte, funktionieren muss.

Lesen und Hören Sie Statements der Podiumsgäste in einem Hörbericht.

 

 

Hörbericht

Ein Bericht zum Hören mit Transkription der Veranstaltung vom 03.11.2010 in der Villa Donnersmarck

 

Fotos

Ein Mann im Rollstuhl aus dem Publikum hält eine Mikrophon in der Hand

Fotogalerie mit Bildern von der Veranstaltung