Der Donnersmarck-Cup 2011 - Film und Fotos

Rollmöpse räumen ab

Siegermannschaft steht im Halbkreis um den Kapitän mit dem Wanderpokal in den Händen
 

Ein Film erzählt vom Donnersmarck-Cup 2011, dem Turnier um den Wanderpokal im Rollstuhl-Rugby, den die Greiswalder Rollmöpse am letzten Wochenende in Rheinsberg errangen.

Seit dem 6.3.2011 findet sich ein Film zum Donnersmarck-Cup bei youtube.com, der über diese interessante Sportart und den Sieg der Rollmöpse berichtet. Gleichzeitig kommen auch eine Spielerin und zwei Spieler zu Wort, die davon sprechen, was Ihnen der Sport bedeutet und wie sie ihn sehen. "Nach außen ist das ein brachialer Sport, aber es ist eigentlich wie Schach, ein taktisches Spiel ", erläutert Nina Wortmann. "Man kann richtig Gas geben, aber man verletzt den anderen nicht."  Denn die Sportler haben nur mit Rollstühlen den durchaus lauten Kontakt, Körperkontakt wird streng geahndet.

Das Kämpfen um den Ball ließe die Sportler den Alltag vergessen ergänzt Boris Grundl, ehemaliger Nationalspieler, auf die Frage nach seiner Motivation. Er hatte sich mit seinen ehemaligen Sportskameraden  noch einmal zu den Revivals zusammengetan, um diese Freude zu genießen.

 

Fotostrecke zum Turnier

Rollstuhlfahrer fährt mit dem Ball anderen Spielern davon
 

Fotos von den Finalspielen zeigen den Reiz und die Dynamik des Rollstuhl-Rugbys. Zwei Mannschaften aus der Region spielten eine besondere Rolle: Zum einen mussten die Red Eagles aus Stahnsdorf bei ihrem ersten größeren Turnier noch viel Lehrgeld zahlen, die Gegner stutzten den roten Adlern aus dem Brandenburgischen die Flügel. Zum anderen zeigten die Greifswalder Rollmöpse, die den Pokal holten, in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung.Denn auch sie waren bei ihrer ersten teilnahme 2005 auf dem letzten Platz gelandet. Die Adler können auch auf einen Steigflug hoffen.

 
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