DeutschlandCup im E-Ball 2012

Wie in der Formel 1

Zwei Spieler in E-Rollstühlen stehen sich gegenüber und ein Ball fällt in der Mitte herunter: Schiedsrichterball

Der Ball fällt, das Spiel beginnt

 

Der E-Ball DeutschlandCup 2012 im HausRheinsberg ging am 28.10.2012 mit einem Sieg der Mannschaft aus Barmstedt zu Ende. Die Knights Barmstedt 1 spielten sich auf den 1. Platz, Platz 2 und 3 gingen an die Ballbusters aus Würzburg und die Berliner Rockey's Rolling 2. 

Zwei Tage lang pfiffen die Reifen über die Hallenboden, wenn hart beschleunigt oder gebremst wurde. Die Techniker hatten allerhand zu tun. Da wurden Daten aus den Rollstühlen ausgelesen und neue Software aufgespielt. Und zwischendurch wurde mal eben ein neuer Controller eingebaut. Andre Illgen zum Engagement von Otto Bock im E-Ball: „Wir gewinnen Erkenntnisse aus der Sportnutzung für die Motorenentwicklung.“ Wie bei der Formel 1, könnte man ergänzen.

Steffen Mohnke und Carsten Züge organisierten das Turnier, das besondere, bundesweite Bedeutung besitzt, da es in dieser jungen Sportart noch keinen regulären Ligabetrieb gibt.

 

Doch was genau ist E-Ball?

Ein sehr technischer Sport voller taktischer Raffinesse. Die Teams bestehen aus vier Spieler oder Spielerinnen, deren E-Rollstühle mit einem Schläger und einem Rammschutz ausgestattet sind. Durch geschicktes Manövrieren der sporttauglichen Alltagsrollstühle wird der Spielball, ein Golfball, mit dem Ziel über das Feld getrieben, ihn in das gegnerische Tor zu versenken. Das Tor mit seinen 2,40m Breite erscheint zunächst groß, aber der Ball muss eben an den Verteidigern vorbei in das Gehäuse, die ihrerseits immer wieder durch Blocken und Querfahren versuchen, die Angreifer am Abschluss zu hindern. E-Ball ist eine Weiterentwicklung aus dem E-Hockey. Weitere Eindrücke bietet die Fotostrecke.

 
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