ICSSPE im HausRheinsberg

Training für Sport in der Krisenintervention

Eine Person hängt zwischen zwei Rollstühlen und wird von einer weiteren Person gestützt

Zum wiederholten Mal führte der Weltrat für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (ICSSPE) in bewährter Kooperation mit der Leitung und den Mitarbeitern des Hotels HausRheinsberg sein Training für Sport in der Krisenintervention – für Menschen mit und ohne Behinderung vom 18. - 23.10.2013 im Haus Rheinsberg, Hotel am See in Rheinsberg durch.

Über 60 Teilnehmer aus 30 Ländern, u.a. aus Südafrika , Kolumbien , Oman , Pakistan, Kanada , Costa Rica, Japan und Kenia, die sich aus Master-Studenten der Bereiche Behindertensport und Sozialarbeit, sowie Projektleitern und auch Betroffenen aus Krisengebieten zusammensetzten, folgten der Einladung um in verschiedenen Workshops zu lernen, wie sie psycho-soziale Sportprogramme in Krisengebieten und sozialen Brennpunkten durchführen können.

 

Internationale Gäste im HausRheinsberg

Menschen verschiedener Herkunft in einer Turnhalle beim Gruppenbild

Kuratoriumsmitglied der Fürst Donnersmarck-Stiftung, Professorin Gudrun Doll-Tepper, eröffnete als erste Sprecherin das Seminar und gab eine Einführung in die Möglichkeiten von Sport und Bewegung als Teil von Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen. Weitere internationale Sprecher, Spezialisten in den Gebieten Psychologie/ Traumabewältigung, Kulturwissenschaft, Gleichberechtigung der Geschlechter, Behindertensport, Inklusion und Entwicklungshilfe sind, haben dann in Theorie- und Praxiskursen aufgezeigt, wie gut organisierten, inklusive Programme zur psycho-sozialen Traumabewältigung von Betroffenen beitragen kann. Mögliche Finanzierungsformen, Kontrolle und Auswertung sowie die Bedeutung von Nachhaltigkeit wurden zudem diskutiert.

Pläne für das Jahr 2014 wurden bereits mit dem Hotel HausRheinsberg besprochen und erste Überlegungen, wie man das Angebot des Seminars auch teilweise für Hotelgäste zugänglich machen könnte, wie z.B. in einen Kurs ‚Aikido‘ für Rollstuhlfahrer, werden weiterentwickelt.

Die erfolgreiche Austragung der Veranstaltung wurde erst durch die Unterstützung vom Bundesministerium des Innern, der Fürst Donnersmarck -Stiftung, Otto Bock Healthcare, Hotel HausRheinsberg, Kennesaw State University, USA, und Katholicke Universiteit Leuven , Belgien, möglich.
Quelle: Katrin Koenen, ICSSPE

 

 

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