P.A.N. Zentrum eröffnet nächsten Bauabschnitt

Bezirksbürgermeister Balzer und Graf Henckel von Donnersmarck besuchen das Reha-Zentrum

Architektin und Prof. Bamborschke stehend mit einem Schlüsselkoffer in der Hand

Professor Stephan Bamborschke nimmt den symbolischen Schlüssel von Architektin Kirsten Parmakerli

 

Neue Räume für das P.A.N. Zentrum: Berliner Fürst Donnersmarck-Stiftung investiert in innovatives Angebot für Menschen mit erworbenen Schädigungen des Nervensystems

Berlin, 18. Januar 2013. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg hin zu einer der modernsten neurologischen Reha-Einrichtungen am Wissenschaftsstandort Berlin ist erreicht – das P.A.N. Zentrum für Post-Akute Neurorehabilitation weiht seine neuen Trainingswerkstätten, den Wohnbereich sowie Kreativ- und Medienräume ein. Die Reha-Einrichtung modernisiert damit ihr Angebot für Menschen mit erworbenen Schädigungen des Nervensystems. Die Besonderheit: Das Raumkonzept haben Architekten, namhafte Neurologen und Therapeuten im Austausch auch mit den Rehabilitanden entwickelt. Insgesamt stehen im P.A.N. Zentrum 66 Plätze zur Verfügung.

Investition der Fürst Donnersmarck Stiftung: rund 30 Millionen Euro

Insgesamt investiert die Fürst Donnersmarck-Stiftung bis 2014 rund 30 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in den Um- und Ausbau des Zentrums, der Maßstäbe setzt. Bisher wurden davon 11 Mio. Euro aufgewendet. Bis 2014 entsteht am Standort Frohnau eines der modernsten Zentren für Post-Akute Neurorehabilitation in Deutschland. Der Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung Wolfgang Schrödter erklärt: „Mit dem wegweisenden Ausbau des P.A.N. Zentrums wird das Konzept des Gründers Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck weitergeführt: mit neuen Ideen die Rehabilitation von Menschen mit Behinderung zu fördern. Neue Impulse und die bestmögliche Rehabilitation mit dem Ziel der Teilhabeförderung erreichen wir durch die intensive Zusammenarbeit mit der Wissenschaft.“

Jährlich erleiden bundesweit rund 270 000 Menschen schwere Schäden des Gehirns aufgrund von Unfällen oder Schlaganfällen, häufig sind auch jüngere Menschen betroffen. Nicht selten werden die Betroffenen nach der Akut-Reha in Pflegeheimen untergebracht, obwohl sie noch erhebliches Rehabilitationspotenzial haben. Dort setzt das P.A.N. Zentrum an: „Unser Ziel ist es, dass die Menschen mit erworbenen Schädigungen des Nervensystems neu lernen, ein weitgehend selbstständiges Leben zu führen. Die neuen Räume bieten die beste Umgebung für die Weiterführung unserer erfolgreichen Arbeit, denn sie stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit“, erläutert Prof. Dr. med. Stephan Bamborschke, leitender Arzt des P.A.N. Zentrums.

Das P.A.N. Zentrum ist eine Einrichtung der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. Ziel und Zweck der 1916 gegründeten Stiftung ist die Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen. In der Stiftung und ihren Tochtergesellschaften arbeiten etwa 600 Mitarbeiter in den Arbeitsfeldern Rehabilitation, Bildung und Tourismus.

Gern vermitteln wir Ihnen nach Absprache Interviews mit Prof. Dr. med. Stephan Bamborschke und auch mit einem Rehabilitanden. Bitte beachten Sie, dass die Gespräche mit Rehabilitanden nur vor Ort im P.A.N. Zentrum in Berlin-Frohnau stattfinden können.

Weitere Informationen unter: www.panzentrum.de

Pressekontakt
P.A.N. Zentrum für Post-Akute Neurorehabilitation
im Fürst Donnersmarck-Haus, Berlin-Frohnau
Silke Schlichting
Tel. 030-40 606-257 |  Fax 030-40 606-340
 
nach oben