Sehnsuchtsbilder einer Künstlerin mit Handicap

Italien in meinem Herzen

links die Künstlerin Schönwitz, rechts eine malerei mit Häusern und Schiffen, ein italienisches Panorama
 

Einladung zur Vernissage am 19.1.2013 in Tempelhof

 
 
Am Samstag, 19. Januar 2013, findet im Tempelhofer Café Q43 die Vernissage einer Auswahl von  Petra Schönwitz´ Werken  statt.
 
Die Bilder der Autodidaktin wirken vordergründig farbenfroh-naiv und überraschen bei näherer Betrachtung durch unerwartete und witzige Details.
„Ich male gerne Nackte und Zirkusszenen“, sagt Petra Schönwitz. Aber vor allem drückt sie in ihren Bildern die Sehnsucht nach Italien aus. Als junge Frau verließ Petra Schönwitz Deutschland und wurde am Gardasee sesshaft. Sie gründete eine Familie und verdiente ihren Lebensunterhalt als Marktfahrerin.
30 Jahre war Italien ihre Heimat, gerne würde sie dort wieder leben. Doch ein Schicksalsschlag zwang Petra Schönwitz nach Deutschland zurückzukehren. Vor rund 15 Jahren erlitt sie eine Hirnblutung, durch deren schwere kognitive Folgen  sie dauerhaft auf Betreuung angewiesen ist.
Ihr künstlerisches Potential entdeckte sie erst nach ihrer Erkrankung. Auf Anregung ihrer Schwester experimentierte sie mit verschiedenen kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und gestaltet heute neben der Malerei auch gerne mit Ton.
 
Petra Schönwitz lebt in einem Appartement des Wohnens mit Intensivbetreuung, einer Einrichtung der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin im Tempelhofer Seelbuschring .
 
Vernissage:

Samstag, 19.01.2013, 15:00 bis 19:00 Uhr

Ort:
Café Q43
Kurfürstenstraße 43
12105 Berlin-Tempelhof
 
Die Bilder von Petra Schönwitz sind bis 20.3. 2013 im Café Q43 ausgestellt.
Öffnungszeiten:  Montag bis Freitag:  15-19 Uhr, samstags ab 12 Uhr, sonntags ab 14 Uhr.
 
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