Über Lebenswege - der Nachbericht

Den eigenen Weg gehen – mit Behinderung

Bildschirm mit dem Titel der Veranstaltung "Über Lebenswege"
 

Ein Leben mit einer Behinderung steht vor vielen Herausforderungen, von denen eine nicht barrierefreie Umwelt mitunter noch zu den geringsten zählt.

Den eigenen Weg trotz Hindernissen gehen, ist eine passende Beschreibung für Silja Korn. Die erste blinde Erzieherin mit staatlicher Anerkennung, Autorin und Malerin gab am 4. Dezember 2013 auf dem Jour Fixe in der Villa Donnersmarck Einblicke in ihre Gedankenwelt und ihr facettenreiches Leben.

Auch Dominik Peter, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzende Reisejournalist übt mit Blick auf seine Behinderungen einen eher ungewöhnlichen Beruf aus. Bekannt durch seine preisgekrönten Reisereportagen über Südafrika, Thailand, Vietnam oder USA gibt Peter gerade durch seine persönlichen Erfahrungen zum Thema "Die Welt im Sitzen - Rollender Reisejournalist" einen intensiven Einblick in Land und Leute.

 
Gesprächsrunde beim Jour fixe Über Lebenswege mit Dominik Peter (links), Sean Bussenius und Silja Korn

Foto: FDST

 

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erzählten Silja Korn und Dominik Peter in einer Gesprächsrunde in der Villa Donnersmarck über ihre individuellen Lebensweg, nannten ihre Herausforderungen, die sie im Alltag bewegen. Gemeinsam mit Moderator Sean Bussenius und einem aufmerksamen Publikum formulierten sie Antworten zu Fragen nach Erfolg und dem Unterschied, den sie in ihrem (beruflichen) Umfeld durch den Blickwinkel, den ihre Lebenssituation mit sich bringt, gewonnen haben. Sie sind ihren eigenen Weg gegangen – nicht trotz, sondern erfolgreich mit ihrer Behinderung. Einen Eindruck dieses Abends hören Sie in unserem podcast.

 
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