8.Mai 1916 - 8.Mai 2016: 100 Jahre Fürst Donnersmarck-Stiftung

Feierliche Feststunde am historischen Ort

zwei Männer stehen auf einem Balkon mit dem Brandenburge rTor im Hintergrund

links: Geschäftsführer Wolfgang Schrödter, rechts: Fürst von Donnersmarck

Mit einer historischen Matinee feierte die Fürst Donnersmarck-Stiftung am 8. Mai 2016 den 100. Jahrestag ihrer Gründung im Max Liebermann Haus am Pariser Platz und bei einem anschließenden Empfang im Hotel Adlon. Nah am historischen Schauplatz der Gründung erinnerte der Urenkel des Gründers und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, Fürst von Donnersmarck an das Ereignis. Die Festredner Prof. Dr. Manfred Rasch, Leiter des  thyssenkrupp Konzernarchivs, Dr. Petra Fuchs, Alice Salomon Archiv der Alice Salomon Hochschule, Sebastian Weinert, Historiker und Archivar der Fürst Donnersmarck-Stiftung,  warfen u.a. ein Licht auf die Gründungsgeschichte im Kontext des Ersten Weltkriegs. 

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung steht für innovatives Handeln, Überwindung gesellschaftlicher Barrieren und inklusives Miteinander. Ihr Gründer Guido Fürst von Donnersmarck übernahm gesellschaftliche Verantwortung und setzte sein Vermögen ein, um den Verletzten des Ersten Weltkriegs zu helfen: Er gründete ein Lazarett, förderte die medizinische Forschung und rief 1916 die Stiftung ins Leben. Damit ebnete er den Menschen den Weg zurück in die Gesellschaft, die damals mit schweren, teilweise unbekannten Verletzungen heimkamen.

Auch an ihrem 100. Geburtstag blickten der Kuratoriumsvorsitzende Guidotto Graf Henckel Fürst von Donnersmarck (Rede des Fürst von Donnersmarck) und Redner (Festvorträge) auf die Geschichte der Fürst Donnersmarck-Stiftung und ihre jahrzehntelangen Leistungen für und mit Menschen mit Behinderung durch Rehabilitations-, Wohn- und Freizeitangebote sowie Forschung zurück.

Das Verantwortungsgefühl und die Gestaltungskraft des Stifters sind auch heute noch prägend für die Arbeit der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Mit und für Menschen mit Behinderung ist die Stiftung ideenreich und schafft engagiert wertvolle Rehabilitations-, Wohn- und Freizeitangebote. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen dabei stets die Menschen im Miteinander – gemeinsam und auf Augenhöhe. Die Idee der Stiftung ist eine Gesellschaft, an der alle Menschen, so wie sie sind, teilhaben können: „Mittendrin – so wie ich bin“. Dafür wird sie weiter Menschen stärken und Geschichte schreiben, für die nächsten 100 Jahre Inklusionsarbeit.

 

 

Hörbericht

Ein Kopfhörer als schwarze Strichzeichnung vor weißem Hintergrund

Audiobericht mit Transkription

 

Zur Fotostrecke

Pressemappe

Pressebilder

Historischer Festakt 8. Mai 2016

 
Mann steht an einem Rednerpult

Guidotto Graf Henckel Fürst von Donnersmarck, Kuratoriumsvorsitzender der Fürst Donnersmarck-Stiftung und Urenkel des Gründerfürsten

 
historisches Foto vom Gründerfürsten

Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck

 Download als tif-Datei

 
Mann steht lächelnd vor einem Rollupfix

Wolfgang Schrödter,

Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung

 

Mehr Informationen

Die 100 Jahre im Überblick