Besuch aus Japan

Großes Interesse an Post-Akuter Neurorehabilitation

6 Personen stehen vor dem P.A.N. Zentrum

Geschäftsführer Wolfgang Schrödter, Prof. Rihito Yamamoto, Prof. Tomoyasu Yasui, Tomoya Tsujimoto, Prof. Gudrun Doll-Tepper, Prof. Stephan Bamborschke(v.l.n.r.)

Wissenschaftler der Hokkaido Universität besuchten am 27.09.2016 das P.A.N. Zentrum. Die japanischen Gäste, die in Begleitung von Kuratoriumsmitglied Prof. Gudrun Doll-Tepper in den Norden Berlins kamen, zeigten großes Interesse an der Post-Akuten Neurorehabilitation. Sowohl Prof. Tomoyasu Yasui als auch sein Kollege Prof. Rihito Yamamoto sowie Delegationsmitglied Tomoya Tsujimoto, die alle drei im Bereich Rehabilitation tätig sind, zeigten sich sehr beeindruckt.

 
Zwei Männer tauschen einen Geschenkkarton aus

Schneekekse aus Japans Norden als Gastgeschenk

Geschäftsführer Wolfgang Schrödter begrüßte die Delegationsmitglieder, die im Auftrag des japanischen Sozialministeriums nach Berlin gekommen waren, und hieß sie herzlich willkommen. Prof. Stephan Bamborschke, ärztlicher Leiter des P.A.N. Zentrums zeigte bei seiner Führung durch das Zentrum und die Außenanlagen das Zusammenspiel von Architektur und Rehabilitation, von Innen und Außen.

 
Zwei Personen üben am Armeospring im P.A.N. Zentrum

Bernd Dzionk übt unter Anleitung von Anne-Mette Wegner am Armeo-Spring

In seinem Vortrag hob Prof. Bamborschke hervor, dass im Frohnauer Zentrum besonderer Wert auf die Verknüpfung von Therapie und Alltagslernen gelegt wird. Die Zahlen, so Bamborschke, geben dem Konzept Recht: Die Zahl der Klienten, die in die eigene Häuslichkeit entlassen werden kann, ist von 60% 2011 auf heute 80 % gestiegen. „Angestrebt werden 90%“, formulierte Bamborschke das ambitionierte Ziel der Institution.

 
P.A.N. Zentrum

Auch die Wohnbereiche im P.A.N. Zentrum waren Ziel der Besichtigungstour

In der Diskussion des Vortrages zielten die Fragen der Gäste u.a. auf Art und Umfang des Einsatzes von Spielen im Bereich der neurologischen Rehabilitation sowie auf die Unterstützung beim Wechsel aus dem P.A.N. Zentrum in die neue eigene Häuslichkeit, dem Umzug in das neue Zuhause. Dass Prof. Yasui plant, zurück in Japan einen Artikel über die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu verfassen, freute die Gastgeber im besonderen Maße.