Villa Donnersmarck: Die erste Woche nach der Wiedereröffnung

Kollage: Das Bild zeigt drei Fotoausschnitte - links ein Aufsteller mit den Hygieneregeln, in der Mitte Bereichsleiterin Christel Reckert mit Küchenpersonal, mit Mundschutz in die Kamera winkend, rechts Teilnehmerinnen der Sturzprävention im Garten
 
 

Die Gäste sind zurück. Der inklusive Treffpunkt der Stiftung hat sein Programm wieder aufgenommen. Erste Erfahrungen und Ausblick nach der Corona-Pause.

Ein großer Aufsteller am Eingang macht Besucherinnen und Besucher mit den ersten Schritten vertraut, die nötig sind, bevor es losgehen kann. Temperatur-Check, ausgiebiges Händedesinfizieren, dann bringt jemand vom Villa-Team, das im Kundenkontakt immer Mundschutz trägt, den Gast zu seinem Platz. Für manche noch etwas ungewohnt angesichts der ungezwungenen Atmosphäre vor der Corona-Zeit. Beim zweiten Mal aber schon fast Routine. Insgesamt überwiegt bei allen Rückkehrerinnen und Rückkehrern die Freude, dass es weitergeht.

Seit dem 25. Juni ist die Villa Donnersmarck wieder für Publikum geöffnet, mit einem noch eingeschränkten Programm, aber alle Gruppentreffen und Beratungsangebote finden über die Woche wieder regelmäßig statt. Dafür wurde eine Hygienekonzept erstellt. Kurse mit zu vielen Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, allen Angeboten wird während des Aufenthalts ein WC zugeteilt, im Haus herrscht das Einbahnstraßenprinzip, damit man sich möglichst wenig begegnen muss. Abstand halten ist oberstes Gebot. Alle Angebote finden bevorzugt im Garten statt, unter großen, eigens dafür errichteten Pavillons, die Sonnen- und Wetterschutz bieten. Freiluft-Villa. Wichtig ist, sich im Vorfeld für das Angebot, das man besuchen möchte, telefonisch oder per E-Mail anzumelden. Nur so lässt sich nachvollziehen, wer und wieviele Gäste an einem Tag anwesend sein werden.

 

Erste Kultur-Events und neues Programm

"Wir sind sehr glücklich darüber, mit wie viel Geduld und guter Laune unsere Gäste mit der Situation umgehen und bei den nötigen Maßnahmen mitmachen", sagt Christel Reckert, Leiterin der Villa Donnersmarck. Sie ist überzeugt, dass ungeachtet aller Lockerungen im Alltag die behutsame Rückkehr zum "Normalbetrieb" der richtige Weg ist, zur Sicherheit ihres Team und der Gäste, von denen viele zur Risikogruppe gehören. Mit Blick auf die Entwicklungen der Pandemie und der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird der Programmablauf regelmäßig angepasst werden. Die erste Öffnungsphase gilt vorab bis Ende August, bis dahin wird auch das neue Program für das 2. Halbjahr vorliegen.

Zuvor gibt es wieder die ersten Kultur-Events: Am 12. Juli startet um 14.00 Uhr die Reihe "Sommercafé" mit Kaffee, Kuchen und Live-Musik, als kleine Trostpflaster für das traditionelle Sommerfest, das in diesem Jahr ausfallen musste. "Wenn wir gerade nicht ein großes Fest feiern können, dann feiern wir eben drei Mal", lacht Christel Reckert. Auch für das Sommercafé gilt: Bitte nur mit Anmeldung.

 
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