Internationales Workcamp

Internationales Workcamp im Fürst Donnersmarck-Haus

IJGD - Internationale Jugendgemeinschaftsdienste, hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die unabhängige und größte Workcamp-Organisation Deutschlands.

Die IJGD verstehen ihre Arbeit als Schritt zu mehr Verständnis unter den Völkern und als Beitrag zur Erhaltung des Friedens. Die Aktivitäten der IJGD werden aus Mitteln des Bundes, der Länder, der Jugendwerke, Stiftungen u.a. finanziell unterstützt.

Das Fürst Donnersmarck-Haus hat sich bei der Organisation beworben, und so waren drei Wochen lang 10 junge Menschen aus 5 Nationen zu Gast. Sie bereicherten durch ihre gute Laune den Alltag von Bewohnern und Mitarbeitern und waren besonders bei den umfangreichen Vorbereitungen zum Sommerfest eine große Stütze.

Drei der Teilnehmerinnen schildern ihre Eindrücke folgendermaßen:

«Vom 11.08.01 bis 02.09.01 haben wir auf dem Gelände des Fürst Donnersmarck-Hauses in einem Workcamp gelebt. Wir, das sind zehn Jugendliche aus Frankreich, Russland, Deutschland, der Ukraine und Italien.

Wie der Name "Workcamp" vermuten lässt, haben wir in diesen drei Wochen gearbeitet. Das kulinarische Programm auf dem Sommerfest stand unter dem Motto "Mexiko" - wir haben u.a. das Dekorationsmaterial dafür angefertigt. Aber auch für das stets schwindende Unkraut waren wir "verantwortlich".

Besonders ins Herz geschlossen haben wir unseren beiden Begleiter, den Heimleiter Herrn Angani, und den Gärtner Herrn René Fleury, die wirklich sehr nett, sympathisch und humorvoll waren bzw. sind. Durch unsere kleine Gruppe war die Stimmung fast immer genial, es wurden viele Freundschaften geschlossen, und das nicht nur unter uns Teilnehmern. Viele von uns hatten das erste Mal die Möglichkeit, mit Behinderten in Kontakt zu treten.

Da wir so ein "tolles" Camp waren, wird im nächsten Jahr in Kooperation mit unserer Organisation, dem IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) glücklicherweise wieder ein Workcamp im Fürst Donnersmarck-Haus stattfinden. Wir wünschen den nächsten Teilnehmern schon einmal viel Spaß und eine aufregende, interessante Zeit. »
Claudia Wiese (Gruppenleiterin)



«So, man hat uns gefragt, ob wir für das Internet etwas über das Workcamp Berlin-Frohnau schreiben könnten.

Also los. Zuerst: Wir wohnen in Toulouse, der schönsten Stadt, die wir kennen. Direkt dahinter kommt Berlin, natürlich ...

Unsere wichtigsten Kontaktpersonen, René der Gärtner und Herr Angani, sind wirklich nett, sympathisch und auch lustig, weil sie viel Humor besitzen. Die Arbeit und der Arbeitsplan sind nicht zu streng, und gerade das motiviert jeden Teilnehmer. Die Gruppe und die Stimmung sind wirklich toll und genial! Wir sind nun zehn Leute, das macht es uns leicht, einander besser kennen zu lernen und tiefere Freundschaften zu schließen. Auch die Arbeit ist interessant und abwechslungsreich.

Also, ich glaube, dass ich genug über das Workcamp gesagt habe, außer der Möglichkeit, mit Behinderten sprechen zu können. Und das wird sicher bei einigen das Bild von diesen Menschen verändern. Wir jedenfalls empfinden das als Bereicherung unseres Lebens. Auch Frohnau hat uns gut gefallen: Besonders das viele Grün, die Wälder und die schönen Häuser. »
Aurelien & Anais
 
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