Sicherung barrierefreier Zugang

Einwendung zum Planfeststellungsverfahren "Regionalbahnhof Charlottenburg"

In den letzten Tagen hat die Fürst Donnersmarck-Stiftung beim Stadtplanungsamt des Berliner Bezirksamts Charlottenburg folgende Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren zum Regionalbahnhof Charlottenburg abgegeben:
 

Einwendung zum Planfeststellungsverfahren

"Regionalbahnhof Charlottenburg" - Sicherung eines barrierefreien Zugangs

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir der Presse entnehmen konnten, plant die Deutsche Bahn AG den Umbau des Regionalbahnhofs Charlottenburg. Dabei wird unserem Kenntnisstand nach der selbständige Zugang zum Regionalbahnhof für Rollstuhlfahrer nicht gesichert sein.

Wir als Stiftung für körper- und mehrfachbehinderte Menschen haben große Bedenken, daß die uns bekannte Planung nicht den Kriterien des behindertengerechten, barrierefreien Bauens genügt. Nach unserer Auffassung muß der Charlottenburger Regionalbahnhof für Rollstuhlfahrer und mobilitätsbehinderte Menschen erreichbar sein.

Daher erheben wir gegen die derzeitige Planung Einspruch. Wir fordern Sie als in Amtshilfe für die Deutsche Bahn AG tätige Behörde auf, im Planfeststellungsverfahren "Regionalbahnhof Charlottenburg" den Belangen von Menschen mit Behinderung hinsichtlich eines barrierefreien Zugangs zu Ihrem Recht zu verhelfen. Nur so ist an dieser Stelle für mobilitätseingeschränkte Menschen die Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen. Wir bitten Sie; uns über das weitere Verfahren auf dem Laufenden zu halten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Golka
Referent für Öffentlichkeitsarbeit