Grenzen verschwimmen

Grenzen verschwimmen

Kunst präsentiert von Menschen mit Behinderung, umrahmt von allerlei Spektakel zwischen Osloer und Soldiner Strasse

Thomas Golka


Vom 19. - 21. September 2003 stellt in elf Galerien der Kolonie Wedding eine Vielzahl von Künstlern ihre Arbeiten aus. Zwischen Freitag und Sonntag flankieren Theateraufführungen, Umzüge Aktionen in Hinterhöfen sowie artistische Darbietungen die Kunstaktion, die von den Veranstaltungsorten Glaskasten, Cafe Esscapade, Osloer Fabrik und Werkstatt im Medienhof mitgestaltet wird.

Zwischen Soldiner und Osloer Strasse im Stadtteil Wedding werden drei Tage lang spektakuläre Aktionen und Kunst von Menschen mit Behinderung "Brücken schlagen zwischen dem sogenannten "Normalen" und den der Norm fremden und deshalb in vielen Bezügen hinsichtlich Gestaltungskraft und Intuition freieren Menschen", beschreibt Peter Slavik von der Werkstatt im Medienhof das Ziel der Veranstaltung.

Die Integrative Begegnungsstätte BunterHund mit dem Wiesenzirkus aus Rüdersdorf, die Kunstwerkstatt im Mosaik, die Sammlung Renate Witzleben (Mitveranstalterin der Biennale von Frankfurt/O), das Thiele Winckler Haus/Berlin und die Sonnenuhr in der Kulturbrauerei mit den dort vertretenen Künstlern bilden das ästhetische Rückgrat.

Schirmherr der Veranstaltung im traditionsreichen Kiez ist der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Joachim Zeller. Im Rahmen des Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung unterstützt die Fürst Donnersmarck-Stiftung (www.fdst.de) dieses kulturelle Ereignis ideell und finanziell.

19.-21.9.2003 im Berliner Wedding

 
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