Geldautomaten!

Entweder Kassen oder behindertengerechte Geldautomaten!

Aufruf zur Bankenaktion
anlässlich des Europäischen Protesttages gegen die Diskriminierung behinderter Menschen

Immer mehr Banken schließen ihre Kassen und verweisen auf die Geldautomaten. Diese sind aber - zumindest in Berlin - nicht behindertengerecht. Weder Menschen im Rollstuhl noch blinde oder sehbehinderte Menschen können aus diesen Automaten ihr Geld ziehen. Dabei gibt es Geldautomaten, die von behinderten Menschen bedient werden können, sie müssen nur beschafft werden.

Die Arbeitsgruppe der Berliner Behindertenverbände und - initiativen möchte den 05. Mai dazu nutzen, die Banken in Berlin auf dieses Dilemma aufmerksam zu machen und sie vor die Alternative stellen:

Entweder Kassen oder behindertengerechte Geldautomaten!
Unsere Aktion richtet sich an alle Banken. Natürlich können wir nicht überall sein; deshalb demonstrieren wir das Problem an drei ausgewählten Filialen:

- Deutsche Bank, Mehringdamm 48, 10961 Berlin
- Dresdner Bank, Mehringdamm 35, 10961 Berlin
- Berliner Volksbank, Blücherstr. 68, 10961 Berlin (Ecke Mehringdamm)

Wir treffen uns am 05. Mai um 10:30 Uhr vor der Deutschen Bank, Mehringdamm 48.

Natürlich laden wir auch die Presse ein, um ihr zu zeigen, dass behinderte Menschen von den Banken diskriminiert werden.

Die Arbeitsgruppe der Berliner Behindertenverbände und -initiativen hofft auf rege Beteiligung, damit wir unserer Forderung Nachdruck verleihen können.

Dr. Manfred Schmidt
Vorsitzender der LAGH Berlin
am 05. Mai 2004, 10:30 Uhr
 
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