Rollstuhl-Rugby

Rollstuhl-Rugby - eine Erfolgsgeschichte

Grußwort von Frau Professor G. Doll-Tepper

Zum Euro-Cup im Rollstuhl-Rugby 2004 begrüße ich Sie alle ganz herzlich. Von Beginn an habe ich die Entwicklung des Rollstuhl-Rugbys verfolgt, von der man heute ohne Übertreibung sagen kann, dass sie tatsächlich eine "success story", eine Erfolgsgeschichte des Sports ist. In nur wenigen Jahren hat diese Sportart weltweit Verbreitung gefunden, hochattraktiv für die Sportler im Rollstuhl und für die Zuschauer. Als ich erstmals ein Rollstuhl-Rugbyspiel besuchte, war ich fasziniert von der Dynamik und den spannenden Spielszenen. So verwundert es nicht, dass Rollstuhl-Rugby seit 2000 zu den paralympischen Sportarten zählt und ein Zuschauermagnet bei den Paralympischen Spielen ist.

Im Jahr der Olympischen und Paralympischen Spiele in Athen findet nun der Rollstuhl-Rugby Euro-Cup 2004 statt, ein Sportereignis, das viele nach Rheinsberg und Lindow führt und damit deutlich macht, welch wichtigen Beitrag diese Region für die Entwicklung eines veränderten Bildes von Menschen mit Behinderungen im Sport und in der Gesellschaft insgesamt leistet. Es ist zu wünschen, dass dieses besondere Sportereignis nicht nur für die Spieler ein unvergesslicher sportlicher Wettkampf um den Gewinn des Euro-Cups wird, sondern dass möglichst viele Zuschauer sich in den Bann dieser außergewöhnlich attraktiven Sportart ziehen lassen und zu Fans des Rollstuhl-Rugbys werden.

Freuen wir uns auf spannende Spiele und ein erlebnisreiches Wochenende im barrierefreien HausRheinsberg, Hotel am See und auf der Sportanlage in Lindow.

Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper
Präsidentin des Weltrates für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung
Mitglied des NOK für Deutschland
Mitglied des Kuratoriums der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Euro-Cup 2004 Rollstuhl-Rugby, Februar 2004