Christoph Noebel

Grenzwerte - Bilder von Christoph Noebel

Neujahrsempfang und Vernissage im HausRheinsberg
 
120 Personen füllten am 19.1.2005 das Foyer der Seehalle bei der Vernissage der Ausstellung "Grenzwerte" des in London lebenden Künstlers Christoph Noebel. Die von Aiga Müller-Stadler und Friedhild Mory im HausRheinsberg vorbereitete Ausstellung bietet einen Überblick über das Werk des Künstlers. Der deutsche Diplomatensohn, als Zweijähriger 1958 in San Salvador an Polio erkrankt, zeigt sich in seinen Werken einerseits von seinem Lehrer Kurt Kranz aus der Bauhaus-Schule, andererseits durch den Dadaismus beeinflusst.
 
Christoph Noebel im Gespräch mit Ekkehard Reichel
 
Christoph Noebel im Gespräch mit Ekkehard Reichel


In seiner Ansprache ging der Künstler auf das Thema "Grenzwerte" ein:

"Beim Begriff 'Grenzwerte' handelt es sich um eine Bewertung von Grenzen, wobei Grenzen im weitesten Sinne als Einschränkungen gemeint sind. Im Zusammenhang mit dieser Ausstellung hat mein Thema zweibesondere Bedeutungen: erstens handelt es sich hier um eine Thematik, mit der ich mich seit Jahren künstlerisch beschäftige, und zweitens ist dieses Thema besonders relevant in diesem Raum HausRheinsberg."

 
Zwei Saxophonspieler beim Spiel
 
Das Jazzduo

"Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich begonnen mich direkter mit dem Menschen als Individuum zu beschäftigen. In dem ich den menschlichen Körper in meinen Arbeiten erscheinen lasse, werden automatisch die Grenzen unseres menschlichen Seins angesprochen; wie wir alle wissen, stößt auch unser Körper an Grenzen. Ich benutze also den Körper (oder Körperteile) in meinen Arbeiten als Symbol für das Menschliche; sowohl die Stärken als auch die Schwächen. Der Körper ist außerdem Symbol für unser Innenleben, im Gegensatz zu unserer gesellschaftlichen Außenwelt", erläuterte Noebel (www.noebel.com) während des Neujahrsempfangs. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom "Jazz-Duo", einem Saxophon-Duett, das an diesem Abend Blues-Variationen zu bekannten Stücken wie Gershwins "Summertime" in lockerer Form präsentierte.

 
Herr und Frau Noebel stehen auf dem Empfang
 
Christoph Noebel und Molly Lewnisky-Noebel

Die Ausstellung läuft bis in den Frühsommer. Der vollständige Text der Ansprache des Künstlers, die Vita und einige Bilder finden Sie bei www.hausrheinsberg.de unter Aktuell.

Thomas Golka

 
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