Rollstuhlsimulator Weltjugendtag

Spielerisch Einsichten in eine andere Lebenswelt

Ein Mädchen sitzt von hinten fotografiert im Rollstuhlsimulator und schaut auf den Spielbildschirm
 
 

Vom 16. bis zum 21. August sind die Augen der christlichen Gemeinde auf Köln gerichtet. Zum XX. Weltjugendtag werden in der Rheinmetropole rund 800 000 junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren aus aller Welt erwartet, um der Einladung von Papst Benedikt XVI. zu folgen. Am 18. August wird das Oberhaupt der Katholischen Kirche selbst nach Köln reisen. Gemeinsame Gottesdienste, Diskussions- und Informationsveranstaltungen sowie ein buntes Kulturprogramm bieten der internationalen Weltjugend auf dem großen Glaubensfest viel Gelegenheit zu spirituellem Austausch und menschlichen Begegnungen.

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung schafft dabei die Möglichkeit, einmal die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung näher kennen zu lernen. Während des Weltjugendtages steht ein Rollstuhlsimulator in Halle 3.1 des Kölner Messegeländes, mit dem sich interessierte Jugendliche in die tägliche Perspektive eines eingeschränkten Menschen versetzen können. Im Rollstuhl sitzend bahnt der Teilnehmer sich seinen Weg durch eine virtuelle Stadt und hat dabei manche Barriere zu überwinden. Die Aktion zum Weltjugendtag steht im Zeichen des diesjährigen Leitmotivs der Fürst Donnersmarck-Stiftung „Blickwechsel 2005: Volles Leben“. Mit dem Fokus auf gleichwertiger gesellschaftlicher Teilhabe für ein erfülltes Leben von Menschen mit Behinderung ist es das Ziel der über das Jahr verteilten Aktivitäten, zu unterstreichen, wie sehr sich die Bedürfnisse und Ansprüche von Menschen mit und ohne Behinderung gleichen. Dafür ist es wichtig, die Lebenswelt des anderen auch sinnlich und emotional kennen zu lernen. Der Rollstuhlsimulator kann dafür spielerisch einen Beitrag leisten.

XX. Weltjugendtag in Köln, 16. - 21.08.2005, Rollstuhlsimulator Halle 3.1, Köln-Messegelände

 
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