Begrüßung Gläserner Flügel

Begrüßungskonzert des Gläsernen Flügels

Ein Raum in gedämpftem Licht, unter runden Deckenlampen spielt ein Pianist an einem beleuchteten Acrylglasflügel, im Vordergrund das Publikum mit dem Rücken zum Betrachter
 

Mit einem Konzertabend wurde am 15.03.2007 der Gläserne Flügel von Udo Jürgens vor gut besuchter Kulisse in der Villa Donnersmarck begrüßt. Rund 80 Personen hatten ihren Weg nach Zehlendorf gefunden, um den Klang des berühmten Instruments einmal hautnah zu erleben. Dafür wurde ein buntes Programm geboten: Pianist Volker Sonnershausen und eine Gruppe von Akteuren mit Lernbehinderung des Berliner Instituts für Musiktherapie interpretierten dabei sehr eigen Udo Jürgens-Songs, bevor Studenten des Instituts zur Werkschau schritten. Den Abschluss des Abends bestritt Neuentdeckung Hartmut Keller mit schwungvollem Boogie Woogie. In schummeriger Atmosphäre kam das Showinstrument mit seinen integrierten Lichterketten besonders gut zur Geltung.

In die Villa war das extravagante Tasteninstrumen aus Acrylglas überraschend im Sommer 2006 gekommen. Die Udo Jürgens-Stiftung, die sich für Kinder und Waisen in Not sowie die Förderung junger Musiktalente engagiert, war bei der Suche nach einem geeigneten Platz, an dem der Flügel einem sozialen Zweck dienen konnte, auf das Berliner Institut für Musiktherapie gestoßen. Dieses hatte wiederum aus Platzmangel die Villa Donnersmarck dauerhaft als repräsentativen Standort vorgeschlagen. Institutsleiterin Dr. Petra Jürgens drückte in ihrem Grußwort ihre Freude darüber aus, das Instrument mit dem ersten öffentlichen Konzert seinem Zweck zuführen zu können, junge Menschen mit und ohne Behinderung darauf spielen und proben zu lassen.

Annemarie Kühnen-Hurlin, Bereichsleiterin der Villa Donnersmarck, dankte im Namen der Fürst Donnersmarck-Stiftung für die glamouröse Dauerleihgabe und unterstrich dabei den integrativen Charakter von Musik. Dieser zeige sich für sie auch am Beispiel Udo Jürgens, da er mit seinen Songs generationübergreifend die unterschiedlichsten Menschen zusammenführt. Der Showstar selbst konnte an diesem Abend leider nicht anwesend sein.
sb
 
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