IPD Berlin

Sportschau am Brandenburger Tor

Ein Sportler im deutschen Trikot mit einer Unterschenkelprothese beim Weitsprung
 
Vor der Kulisse von Berlins wohl bekanntestem Wahrzeichen, dem Brandenburger Tor, auf dem Pariser Platz, präsentieren sich am 23. August 2007 Sportler, die sonst weniger im Mittelpunkt stehen. Zum 3. Internationalen Paralympischen Tag (engl. IPD) wollen Athleten mit Behinderung Einblicke in Sportarten wie Rollstuhlbasketball, Sitzvolleyball oder Fußball für Sehbeeinträchtige geben und beweisen, dass sich Behindertenspitzensport nicht hinter den Leistungen der nicht-behinderten Aktiven zu verstecken braucht.

Veranstaltet wird der sportive Tag vom Internationalen Paralympischen Kommittee (IPC), das mit der erstmalig in Berlin stattfindenen Veranstaltung beim Publikum schon einmal Begeisterung  für die Paralympics – die Olympiade für Sportler mit Behinderung – wecken möchte, die 2008 in Peking stattfindet.  IPC Präsident Sir Philip Craven wird den IPD persönlich eröffnen, zusammen mit Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit.

Das achtstündige Programm des 3. Internationalen Paralympischen Tages zeigt einen Querschnitt durch die Disziplinen der Paralympischen Sommerspiele, mit Biathlon ist auch eine Sportart der Winterwettkämpfe mit am Start. Für die Schauwettkämpfe in Berlins Mitte haben sich zahlreiche internationale Athleten angesagt, einige von ihnen konnten bereits paralympisches Edelmetall mit nach Haus nehmen. Ihre Teilnahme zugesichert haben bisher der deutsche Goldmedaillien-Gewinner im Tischtennis Holger Nikelis oder das Chinesische Frauennational-Team im Rollstuhlbasketball.Höhepunkt des Tages ist der Weitsprungwettbewerb, in dem der Deutsche Heinrich Popow auf Casey Tibbs (USA), Urs Kolly (Schweiz), Xavier LeDraoullec (Frankreich), den Italiener Roberto La Barbera sowie auf seine Landsmänner Thomas Ulbricht und Matthias Schroeder treffen wird.

Neben hoffentlich spektakulären sportlichen Höchstleistungen bietet der IPD in Berlin allen Zuschauern vor allem die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und einige der paralympischen Sportarten einmal auszuprobieren. Besonders die Kleinen kommen mit Rollstuhlparcours u.a. dabei auf ihre Kosten.

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung unterstützt den 3. Internationalen Paralympischen Tag in Berlin.
sb
 
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