Neujahrsempfang im HausRheinsberg

Vernissage "Biomorphe Abstraktionen"

Ein Drahtobjekt, das an eine Art Seestern erinnert
 
Der Neujahrsempfang im HausRheinsberg ist bereits eine kleine Tradition, ebenso wie die wechselnden Kunstausstellungen an den Wänden des Foyers der Seehalle. Mit der Einladung zum diesjährigen Empfang hatte man beides miteinander verbunden. Neben der Möglichkeit gemeinsam auf das noch junge Jahr anzustoßen, waren die Freunde des Hauses und Gäste aus Politik und Gesellschaft am 11.01.2007 auch der Einladung zur Vernissage der Künstlerin Marina Schreiber gefolgt.

Zuvor begrüßte Corinna Abele, Hoteldirektorin von HausRheinsberg, die Anwesenden, unter denen sich neben Rheinsbergs Bürgermeister Manfred Richter auch Guidotto Graf Henckel Fürst von Donnersmarck befanden sowie Vertreter der Politik wie Landrat Christian Gilde und Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde. Abele zog ein kurzes Resümee zum insgesamt positiv verlaufenen Jahr 2006, in dem das barrierefreie Hotel neben steigenden Übernachtungszahlen seinen fünften Jahrestag feiern konnte, parallel zum 90-jährigen Jubiläum der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Deren Kuratoriumsvorsitzender Fürst von Donnersmarck freute sich im Anschluss über die zahlreich erschienenen Gäste und betonte in seinem kurzen Grußwort, wie wichtig der Stiftung der ständige Austausch mit Rheinsberg und seinen Bewohnern sei, da sich Menschen mit Behinderung nicht nur als Gäste des Hotels, sondern auch in dessen Umgebung wohl fühlen sollen.

Dr. Marc Wellmann, Kunsthistoriker und Kurator der Bernhard-Heiliger-Stiftung, führte als Laudator dann in die Welt der Marina Schreiber ein, eine Welt, in der die Betrachter buchstäblich auf unzählige Widerstände treffen. Denn die Künstlerin schafft aus Bauteilen der Elektrotechnik, die sonst ihren Platz auf Platinen oder in Schaltkreisen haben, dreidimensionale Drahtgebilde, die an mikrobiologische Lebensformen und Meeresbewohner erinnern. „Biomorphe Abstraktionen“ nennt Marina Schreiber ihre Objekte, bei denen organische und technische Welt miteinander verschmelzen.

Viele Gäste nutzen die Gelegenheit im Laufe des Abends Marina Schreiber ausgiebig zu den ausgestellten farben- und formenreichen Exponaten zu befragen, und auch wer keine Frage an die Künstlerin hatte, genoss die angeregte Atmosphäre, die zwischen ihren luftigen „Drahtwesen“ entstand.

Die Ausstellung „Biomorphe Abstraktionen“ ist noch bis zum 31.07.2007 im HausRheinsberg zu sehen.
sb
 
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