WIR2007/2 erschienen

Sch(m)erzgrenze: Humor und Behinderung – eine komische Kombination

Ein lachendes Mädchen im Rollstuhl

Humor und Behinderung gehen nicht gerade unbeschwert Hand in Hand. Abseits der Unsicherheit, ob das Lachen über einen Behindertenwitz einen großen Fauxpas darstellt, Nichtbehinderte wissen schlichtweg sehr wenig über die Spaßkultur von Menschen mit Handicap. Als humorvolle Wesen sind Menschen mit Behinderung scheinbar noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Darf also nicht gelacht werden, wenn Behinderung ins Spiel kommt? Wer besitzt die Berechtigung an diesem Tabu zu rühren, wer kann es einem erlauben? Und vor allem, was ist mit Menschen, die mit einer Behinderung leben? Worüber lachen sie und wie empfinden sie es, sich durch die für sie selbstverständlichen Rahmenbedingungen ihres Lebens dauerhaft in einem Bereich zu befinden, in dem Humor scheinbar nichts zu suchen hat?

Die aktuelle Ausgabe der WIR begibt sich auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen und versucht dabei, den Spaß nicht zu Ernst werden zu lassen. Im Gespräch u.a. Cartoonist Phil Hubbe, Humorforscherin Helga Kotthoff, Thomas Wolfschläger, Producer von "Para-Comedy".

WIR ist das Magazin der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort kostenlos abonniert oder im Netz heruntergeladen werden. Online befindet sich auch ein Archiv aller früheren Ausgaben seit 2000.
sb

 

 

WIR 2/2007

Die Titelseite des WIR-Magazins 2/2007
Kostenlos zu bestellen per Fax unter 030-769 700 30 
 

Phil Hubbe im Gespräch

Porträt von Phil Hubbe
Über seine Zeichnungen ohne Gebrauchsanweisungen, über das Behindert-Sein und anderes
 
Ausstellung im Berufsbildungswerk Oberlin-Haus