Volles Leben

Herzlich willkommen!

Mit dem Leitthema „Blickwechsel 2005: Volles Leben“ knüpft die Fürst Donnersmarck-Stiftung an das Blickwechsel-Jahr 2004 an. Standen im letzten Jahr die Auseinandersetzung mit den Fragen „Wie sehen Menschen mit und ohne Behinderung sich?“ und „Welche Vorurteile und Stereotypen verstellen den Blick und damit den offenen Umgang miteinander?“ im Vordergrund, so richtet sich der Fokus in diesem Jahr auf die Frage nach einem gemeinsamen vollen Leben für Menschen unabhängig von Behinderung. Zugespitzt könnte man auch sagen: „Volles Leben statt Teilhabe“.

 

Kreative, erlebbare Aktionen

Die Frage nach dem „vollen Leben“ kann nicht an runden Tischen thematisiert werden. Wie bereits im Vorjahr möchten wir mit Ihnen Fragen kreativ aufgreifen und in erlebbare Aktionen übersetzen. Diskutieren Sie mit, feiern Sie mit. Alle Veranstaltungen für ein "Volles Leben 2005" finden Sie in unserem Aktionsfahrplan.
Gemeinsame Erfahrungen schaffen Austausch, für einen lebendigen Dialog zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Steigen Sie ein!

 

Für umfassende gesellschaftliche Teilhabe und Gleichstellung


„Volles Leben“ bezieht sich inhaltlich auf die Anstrengungen für umfassende gesellschaftliche Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Dieser Anspruch beinhaltet auch die volle Verantwortung für das eigene Leben. Mit dem Ausdruck „Volles Leben“ wird betont, dass sich die Bedürfnisse und Ansprüche von Menschen mit und ohne Behinderung gleichen. Es gibt zwar zum Teil noch große Unterschiede in der Lebensqualität und Barrieren, die ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung erschweren oder sogar verhindern können. Grundsätzlich hängt es aber nicht vom Grad der Behinderung ab, ob ein Mensch ein glückliches und selbstbestimmtes Leben führt, das durch intensive soziale Beziehungen, berufliche Erfüllung und gesellschaftliche Teilhabe charakterisiert ist.
In diesem Jahr 2005 nehmen wir diesen Gedanken auf. Hierbei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt der Diskussion:

  • Welchen Anspruch verbinden Menschen mit und ohne Behinderung an ein „volles Leben“?
  • Welche Barrieren und Grenzen verhindern ein „volles Leben“?
  • Wie können diese gemeinsam überwunden werden?
Das Finale eines abwechslungsreichen Jahres bildete der "Schauplatz Volles Leben".

Mehr dazu finden Sie bei Schauplatz Volles Leben - ein Nachbericht.

 
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