Patientenorientierung bei der Erforschung chronischer Krankheiten - eine (nicht nur ) methodische Herausforderung

Ergebnisse von „Forschen und beforscht werden“ erstmals präsentiert

Auf dem Workshop des neuen Förderschwerpunktes zur Versorgungsforschung stellte Professor Karl Wegscheider von der Universität Hamburg am 3. April 2008 eine Zwischenauswertung zum Seminar vor. Unter dem Titel „Patientenorientierung bei der Erforschung chronischer Krankheiten - eine (nicht nur ) methodische Herausforderung“ präsentierte er in Erkner vor Wissenschaftlern aus 48 gerade gestarteten Projekten zur Forschung rund um chronische Krankheiten das Geschehen aus Rheinsberg. „Der Workshop ‚Forschen und beforscht werden’ war hierfür eine ideale Vorlage.“

Professor Wegscheider äußerte sich auch zur weiteren Arbeit an den Ergebnissen des Workshops in Rheinsberg und den Folgen des Seminars als Beispiel für ein partizipatives Vorgehen: „Nach wie vor planen wir eine Rheinsberg II mit engerer Themenvorgabe.“ „Als Veranstalter werden wir jetzt öfter von Leuten angesprochen, die ähnliche Veranstaltungen durchführen wollen. Wir ermutigen jeden Interessenten. Unser Ehrgeiz ist es jedoch nicht, zu Experten in Sachen Patientenorientierung und Partizipation zu werden oder gar Alibiveranstalter für andere, die meinten, sie müssten was für die Partizipation tun, aber bei sich gar nichts ändern wollen. Wir wollen aber als Arbeitsgruppe zusammen bleiben und haben uns vorgenommen, verschiedene Formen der Partizipation in und mit den Forschungsprojekten, zu denen wir Kontakt haben, zu erproben. Wir sind dankbar für jeden Hinweis auf gelungene Ansätze. Wir denken, dass Vorbilder manchmal mehr bewirken als Forderungskataloge.

Den kompletten Text des Vortrags können Sie in der Rubrik „Im Gespräch“ online nachlesen und als pdf-Datei herunterladen.
 
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