Sport im Katastrophenmanagement

Spiel mit Rollstühlen, drei Personen aus drei Kontinenten
 
Teilnehmer aus dem Seminar 2007 im HausRheinsberg
 

ICSSPE veranstaltet Praxisseminar mit Teilnehmern aus über 20 Ländern

Der Weltrat für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (ICSSPE) veranstaltet das zweite internationale „Sport in Post-Disaster Intervention“- Seminar in Rheinsberg mit Teilnehmern aus 20 Ländern.

Sport und körperliche Aktivität im Katastrophenmanagement stehen im Mittelpunkt dieser Tagung. Um Bewegungsprogramme mit traumatisierten Menschen durchführen zu können, werden die Teilnehmer insbesondere in die psychologische Traumabewältigung, das Lehren und Lernen in Krisengebieten, die Entwicklung von Sportaktivitäten und in verschiedene Monitoring- und Evaluationstechniken eingeführt.

„Die Verarbeitung traumatischer Ereignisse durch körperliche Aktivität ist ein innovativer Weg der Katastrophenhilfe“, erklärte ICSSPE Präsidentin Gudrun Doll-Tepper.

Die Referenten sind renommierte Experten aus der Katastrophenhilfe, wie zum Beispiel Claire Colliard (Centre for Humanitarian Psychology) und Christof Johnen (Deutsches Roten Kreuz). Mit ihren langjährigen Erfahrungen im Bereich Sport und Entwicklung ergänzen Sir Trevor Dudley (The Kids League Uganda), Ken Black (Right to Play) und Marianne Meier (Swiss Academy for Development) den Unterricht für die internationalen Teilnehmer.

Das Seminar wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern und in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Kennesaw State University, USA, der Fürst Donnersmarck-Stiftung sowie der Freien Universität Berlin durchgeführt.

Das Praxiseminar beginnt am 1. November 2008 um 19h. Die Workshops finden vom 2. bis dem 6. November 2008 im„HausRheinsberg Hotel am See“ statt.
 
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